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Wiesbaden-Biebrich: Polizei und Schule im Austausch

Am Montag fand “Cops im Dialog” an der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule statt. Jugendliche sprachen mit Polizeivertretern über Respekt und polizeiliches Handeln.

Bild aus der Veranstaltung.
Foto: Presseportal.de

Wiesbaden (ost)

“Cops im Dialog” – Polizei und Schule im Austausch, Wiesbaden-Biebrich, Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule, Montag, 07.09.2026

(kq)”Respekt ist keine Einbahnstraße” – unter diesem Motto fand am Montag erneut das Veranstaltungsformat “Cops im Dialog – Polizei und Schule im Austausch” an einer Wiesbadener Schule statt. Rund 130 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Wiesbaden-Biebrich nutzten die Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern der Polizei ins Gespräch zu kommen.

Das Format ist Teil des “Respekt-Pakets” der Hessischen Landesregierung und verfolgt das Ziel, das gegenseitige Verständnis zwischen Jugendlichen und Polizeikräften zu fördern, polizeiliches Handeln transparent zu machen und für einen respektvollen Umgang miteinander zu sensibilisieren.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Frau Dietrich wandte sich der Leiter der Polizeidirektion Wiesbaden, Alexander Jaza, mit einem kurzen Impulsvortrag an die Jugendlichen. Dabei ging er unter anderem auf die Bedeutung gemeinsamer Regeln und Werte für das gesellschaftliche Zusammenleben sowie auf gegenseitigen Respekt und Kommunikation bei polizeilichen Maßnahmen ein.

Im Anschluss stand der offene Dialog im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre vorbereiteten Fragen unmittelbar an die anwesenden Polizeibeamten richten. Dabei ging es sowohl um den polizeilichen Berufsalltag als auch um persönliche Erfahrungen und konkrete Einsatzsituationen. Auch Fragen wie “Wie oft haben Sie schon geschossen?” zeigten, dass die Jugendlichen die Möglichkeit für einen direkten und offenen Austausch nutzten.

Neben Alexander Jaza standen Samirullah Abasi, Zentraler Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Westhessen, Cengiz Colak, Migrationsbeauftragter des Polizeipräsidiums Westhessen, Patrick Brzosa, Schutzmann vor Ort des 5. Polizeireviers Wiesbaden, Marco Yildiz aus der Einstellungsberatung sowie Lukas Rauch, Jugendkoordinator in Wiesbaden, den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort.

Durch den persönlichen und niedrigschwelligen Austausch erhielten die Jugendlichen Einblicke in die polizeiliche Arbeit und zugleich in die Menschen hinter der Uniform. Das gemeinsame Gespräch soll dazu beitragen, polizeiliche Maßnahmen nachvollziehbarer zu machen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Vertrauen zu stärken. Das große Interesse der Schulen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Wiesbaden zeigt, dass das Format “Cops im Dialog” auf eine hohe Resonanz stößt und einen wichtigen Beitrag zum direkten Austausch zwischen Polizei und jungen Menschen leistet.

Quelle: Presseportal

nf24