Am Mittwochabend kam es zu einem Polizeieinsatz in der Mathildenstraße aufgrund eines psychisch auffälligen und verletzten Mannes.
Wiesbaden-Biebrich: Polizeieinsatz wegen psychisch auffälligem Mann

Wiesbaden (ost)
1. Mann in psychischer Notlage,
Wiesbaden, Mathildenstraße, Mittwoch, 05.08.2026, 20:30 Uhr
(wo/kq)Am Mittwochabend ereignete sich in der Mathildenstraße ein Vorfall, der zu einem Polizeieinsatz aufgrund eines psychisch auffälligen und verletzten Mannes führte.
Nachdem zuvor mehrere Meldungen über eine blutende Person bei der Polizei eingegangen waren, fanden die Einsatzkräfte gegen 20:30 Uhr einen verletzten 32-Jährigen vor, der ein Messer bei sich trug. Die Polizisten brachten den Mann unter Kontrolle und konfiszierten das Messer. Danach leisteten sie Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf.
Nach den aktuellen Ermittlungen hatte der 32-Jährige sich die Verletzungen selbst zugefügt. Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden. Er wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Es ist geplant, den Mann anschließend in einer psychiatrischen Einrichtung vorzustellen.
2. Zwei Männer attackiert mit Schlagring, Wiesbaden-Mitte, Schwalbacher Straße, Donnerstag, 06.08.2026, 03:30 Uhr
(kq)In der Nacht zum Donnerstag wurden zwei Männer in der Schwalbacher Straße von einem unbekannten Angreifer überfallen.
Gegen 03:30 Uhr soll der Unbekannte einem 18-Jährigen und einem 25-Jährigen jeweils mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen haben. Danach flüchtete er in Richtung Wellritzstraße und beleidigte die beiden Männer während seiner Flucht.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
3. Einbrüche in Wiesbaden,
Wiesbaden, Dienstag, 04.08.2026, bis Donnerstag, 06.08.2026 (kq) Zwischen Dienstagnachmittag und Donnerstagmorgen kam es in Wiesbaden zu drei Einbrüchen.
Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen drangen unbekannte Täter in ein Gebäude in der Klarenthaler Straße im Rheingauviertel ein. Sie beschädigten eine Hintertür, um Zugang zu erhalten. Im Inneren durchsuchten sie einen Metallschrank. Es wurde bisher nichts als gestohlen gemeldet.
Gegen 04:00 Uhr betrat ein unbekannter Täter ein Grundstück in der Neustraße in Mainz-Kastel und öffnete dort mehrere Geräteschuppen. Anschließend brach er die Haustür eines Wohnhauses auf. Eine Nachbarin wurde durch die Geräusche aufmerksam und sah eine Person mit einer Taschenlampe. Der Täter flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung. Es ist noch nicht bekannt, ob etwas gestohlen wurde.
In der Nacht zum Donnerstag versuchten unbekannte Täter gegen 03:40 Uhr, in einen Drogeriemarkt in der Hagenauer Straße in Biebrich einzubrechen. Die Täter platzierten eine Leiter am Gebäude und versuchten, sich über das Dach mit verschiedenen Werkzeugen Zugang zu verschaffen. Während sie dabei waren, wurden sie gestört und flohen.
Einer der Täter wurde als etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Er hatte ein schmales Gesicht, braune lockige Haare und einen Ziegenbart. Außerdem trug er schmutzige Kleidung und eine schwarze Jacke mit Reißverschluss. Ein weiterer Täter war grau, der dritte hell gekleidet.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ stabil, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








