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Wiesbaden-Bierstadt: Angriff auf Polizeikräfte

In Bierstadt wurde ein Jugendlicher von Polizeikräften angegriffen, als er aggressiv vor ihnen stand und unvermittelt angriff. Verletzungen wurden erlitten und Ermittlungen eingeleitet.

Foto: unsplash

Wiesbaden (ost)

1. Polizeikräfte attackiert,

Wiesbaden-Bierstadt, Am Wolfsfeld, 13.01.2026, 15:45 Uhr

(pl)In Bierstadt wurden am Dienstagnachmittag Polizeibeamte von einem jungen Mann angegriffen. Gegen 15:00 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem 14-jährigen Jugendlichen mit psychischen Problemen, der in seiner Wohnung randalierte und dann in aggressiver Stimmung das Gebäude verließ. Als die Beamten den Jugendlichen während der Fahndung entdeckten, rannte er weg, woraufhin die Polizisten zu Fuß die Verfolgung aufnahmen. Der Junge blieb gegen 15:45 Uhr in der Straße „Am Wolfsfeld“ hinter einer Ecke stehen und griff die herannahenden Polizisten unerwartet an. Der Angriff wurde abgewehrt, der 14-Jährige zu Boden gebracht. Sowohl der Jugendliche als auch der Polizist wurden verletzt. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus gebracht und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

2. Pfefferspray in Schule versprüht,

Wiesbaden, Welfenstraße, Mittwoch, 14.01.2026, 11:45 Uhr

(ro)Am Mittwochmorgen gab es an einer Schule in Wiesbaden einen Polizeieinsatz, nachdem Pfefferspray versprüht worden war. Gegen 11:45 Uhr wurden Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei über den Vorfall in der Welfenstraße informiert. Berichten zufolge wurde das Pfefferspray ziellos in einem Teil des Gebäudes versprüht, die Feuerwehr lüftete diesen Bereich. Sechs Schüler wurden leicht verletzt und vor Ort behandelt, zwei weitere begaben sich selbstständig ins Krankenhaus. Die Polizei untersuchte Hinweise, konnte das Pfefferspray und die verantwortliche Person jedoch bisher nicht finden. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt das 1. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345 – 2140 entgegen.

3. Zwei Häuser in der Honiggasse von Einbrechern heimgesucht, Wiesbaden-Bierstadt, Honiggasse, 13.01.2026, 15:10 Uhr bis 18:55 Uhr

(pl)Am Dienstagnachmittag wurden in der Honiggasse in Bierstadt zwei angrenzende Wohnhäuser von Einbrechern heimgesucht. Die Täter brachen in einem Fall durch die Balkontür und im anderen Fall durch die Terrassentür ein und stahlen unter anderem Schmuck. Eine Nachbarin sah einen Mann im Garten, der als mittelgroß, schlank, nicht älter als 40 Jahre, mit einer schwarzen langen Jacke und einer dunklen Mütze beschrieben wurde. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

4. Wohnungseinbruch,

Wiesbaden-Bierstadt, Beuthener Straße, 13.01.2026, 20:00 Uhr bis 21:15 Uhr

(pl)Unbekannte brachen am Dienstagabend in eine Erdgeschosswohnung in der Beuthener Straße in Wiesbaden ein. Zwischen 20:00 Uhr und 21:15 Uhr kletterten die Täter auf den Balkon der Wohnung und brachen ein Fenster auf. Sie durchsuchten die Räume, nahmen Wertgegenstände mit und flüchteten. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

5. Brennende Mülltonnen,

Wiesbaden-Biebrich, Rudolf-Dyckerhoff-Straße, 13.01.2025, 13:45 Uhr

(pl)In der Rudolf-Dyckerhoff-Straße in Biebrich brannten am Dienstagnachmittag zwei Großraummülltonnen. Die Feuerwehr löschte die brennenden Tonnen gegen 13:45 Uhr. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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