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Wiesbaden-Bierstadt: Gruppen treffen aufeinander – Pfefferspray gesprüht

In der Nacht zum Sonntag stießen zwei Personengruppen am Neroberg aufeinander. Pfefferspray wurde versprüht, mindestens vier Personen wurden verletzt. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt Hinweise entgegen.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

Gruppen kamen zusammen – Pfefferspray wurde verwendet, Wiesbaden, Neroberg, Samstag, 23.05.2026, 03:40 Uhr

(fh)In der Nacht zum Sonntag trafen zwei Gruppen am Neroberg aufeinander. Daraufhin wurde Pfefferspray eingesetzt. Um 03:40 Uhr gerieten die beiden Gruppen an der Bergstation der Nerobergbahn in einen Streit. Dieser eskalierte, als einer der Beteiligten Pfefferspray versprühte und ein Komplize einen Schlagstock zeigte. Danach floh die Gruppe in einem Fahrzeug in unbekannte Richtung. Durch das Pfefferspray wurden mindestens vier Personen verletzt und vor Ort behandelt. Der Täter, der das Pfefferspray benutzte, soll klein und blond gewesen sein und einen „Boxerhaarschnitt“ gehabt haben. Einer seiner Begleiter war auffallend dick, ein anderer hatte schwarze gegelte Haare.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt Hinweise zu den Flüchtigen unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Schulgelände und Abi-Plakate beschmiert, Wiesbaden-Bierstadt, Biegerstraße, Freitag, 22.05.2026, 15:20 Uhr bis Montag, 25.05.2026, 15:37 Uhr

(fh)Über das Pfingstwochenende haben Unbekannte auf einem Schulgelände in Bierstadt randaliert. Von Freitag bis Montagnachmittag betraten sie das Schulgelände in der Biegerstraße und besprühten dort eine Mauer, einen großen Stein sowie mehrere Plakate, die für die Abiturprüfungen aufgehängt worden waren.

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

Falscher Bankmitarbeiter,

Wiesbaden-Nordost, Samstag, 23.05.2026, 13:23 Uhr (dd) Am Samstagmittag wurde eine Frau in Wiesbaden Opfer eines Trickbetrügers, der vorgab, ein Bankmitarbeiter zu sein. Der unbekannte Täter rief die 91-jährige Frau zunächst an und gab sich als Mitarbeiter einer bekannten Bank aus. Er behauptete, es gebe Probleme mit ihrer Bankkarte, und kündigte an, dass ein Mitarbeiter vorbeikommen würde, um die Karte abzuholen. Kurz darauf erschien ein Mann an der Wohnadresse des Opfers und erhielt mit ihrer Zustimmung Zugang zur Wohnung. Dort übergab die Frau dem vermeintlichen Bankmitarbeiter ihre Bankkarte. Später behauptete der Täter, dass die Frau Falschgeld besitze. Daraufhin übergab sie ihm zusätzlich 800 Euro Bargeld. Der Täter stellte sich als „Petro“ vor und wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt beschrieben. Er hatte hellbraune, wellige, mittellange Haare, ein schmales Gesicht und trug lange Hosen. Außerdem sprach er akzentfrei Deutsch. Die Polizei warnt erneut davor, Bankkarten oder Bargeld an Unbekannte zu übergeben. Bankmitarbeiter holen grundsätzlich keine Karten oder Bargeld an den Wohnadressen ihrer Kunden ab. Hinweise zum Täter nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0611) 345 2140 entgegen.

Exhibitionistische Handlung in Wiesbadener Innenstadt, Wiesbaden-Mitte, Kirchgasse, Montag, 25.05.2026, 07:29 Uhr (dd) Am Montagmorgen kam es in der Kirchgasse zu einer exhibitionistischen Handlung. Ein Zeuge beobachtete einen Mann dabei, wie er mit heruntergelassener Hose vor einem Schaufenster stand und masturbierte. Eine benachrichtigte Polizeistreife konnte den Mann vor Ort identifizieren und des Platzes verweisen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Mehrere Einbrüche in Wiesbaden,

Wiesbaden,

In den letzten Tagen kam es zu mehreren Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäusern im Wiesbadener Stadtgebiet (dd) In Wiesbaden-Biebrich betraten unbekannte Täter am Samstagabend zwischen 18:00 Uhr und 19:40 Uhr eine Wohnung im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Kneippstraße. Sie durchsuchten die Räume und stahlen Bargeld und Schmuck. Danach flüchteten sie unerkannt. Im Zusammenhang mit der Tat wurden zuvor zwei verdächtige Männer im Treppenhaus und vor dem Hauseingang beobachtet. Einer der Männer war etwa 40 bis 50 Jahre alt, ca. 1,72 bis 1,73 Meter groß und kräftig. Er hatte braune, längere, nach hinten gekämmte Haare und trug ein weißes Hemd und eine lange Stoffhose. Die zweite Person wurde ebenfalls auf 40 bis 50 Jahre geschätzt, war etwa 1,92 bis 1,97 Meter groß, blond und schlank. Der Mann trug ein weißes Hemd und Shorts. Ein weiterer Einbruch ereignete sich in Wiesbaden-Auringen im Bereich „Im Hopfengarten“. Unbekannte drangen zwischen Donnerstag, dem 14.05.2026, und Samstag, dem 23.05.2026, in ein leerstehendes Einfamilienhaus ein. Die Täter überwanden zunächst das Hoftor und brachen dann die rückwärtige Kellertür auf. Im Haus wurden mehrere Räume durchsucht. Gestohlen wurde unter anderem Tafelsilber in unbekannter Menge. Die Täter flüchteten unerkannt. Am Samstag zwischen 10:15 Uhr und 18:00 Uhr fand in der Carl-von-Ossietzky-Straße in Wiesbaden-Klarenthal ein Tageswohnungseinbruch statt. Die unbekannten Täter öffneten die Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses und stahlen Goldschmuck, Bargeld und Parfüm. Der Gesamtschaden wird auf knapp über 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder Informationen zu den Taten haben, sich unter der Rufnummer (0611) 345 0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 569 im Jahr 2022. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 498 auf 511, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 auf 270. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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