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Wiesbaden-Bierstadt: Renitente Ladendiebin in Fachklinik gebracht

Am Montagabend fiel eine aggressive Ladendiebin mehrfach auf und wurde letztlich in eine Fachklinik gebracht.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Eine widerspenstige Ladendiebin wird mehrmals erwischt, Wiesbaden, Montag, 11.08.2025, 19:00 Uhr bis 01:00 Uhr

(fh)Am Montagabend wurde eine aggressive Ladendiebin mehrmals erwischt. Letztendlich wurde sie in eine Fachklinik gebracht. Gegen 19:00 Uhr meldeten Angestellte eines Bekleidungsgeschäfts, dass sie die 43-jährige Diebin beim Stehlen erwischt hatten. Da die Frau körperlich gegen die Angestellten vorging und die Herausgabe ihrer Personalien verweigerte, wurde die Polizei zu ihr geschickt. Zudem hatte die türkische Staatsbürgerin einen Angestellten rassistisch beleidigt. Es stellte sich heraus, dass sie bereits zuvor in einem anderen Geschäft als Ladendiebin aufgefallen war. Sie führte das gestohlene Gut noch bei sich. Anschließend wurde die weiterhin aggressiv auftretende Frau zum 1. Polizeirevier gebracht, wo sie in die Zelle urinierte und dann nach Rücksprache mit einem Richter freigelassen wurde. Kurz darauf trat sie erneut in Erscheinung, indem sie die Rettungsleitstelle kontaktierte und auf dem Platz der Deutschen Einheit saß und Suizidabsichten äußerte. Eine Streife wurde informiert und nahm Kontakt zu ihr auf. Dabei schrie sie laut herum und behauptete, von den Beamten geschlagen worden zu sein. Aufgrund ihres Verhaltens wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Dort griff sie eine Pflegekraft an und beleidigte sie, woraufhin sie gefesselt werden musste. Schließlich wurde sie in eine Fachklinik gebracht. Es wurden mehrere Verfahren gegen sie eingeleitet. Die Frau hielt die Polizei also fast 6 Stunden lang auf Trab.

2. Exhibitionist auf Parkbank,

Mainz-Kastel, Ratsherrenweg, Montag, 11.08.2025, 20:00 Uhr

(fh)Am Montagabend befand sich ein Exhibitionist auf einer Parkbank in Mainz-Kastel. Gegen 20:00 Uhr beobachtete eine Zeugin den Unbekannten, wie er auf einer Parkbank neben einem Kindergarten im Ratsherrenweg saß und seinen Penis in der Hand hielt. Danach ging er weiter und konnte von der alarmierten Polizei nicht mehr gefunden werden.

Er soll dunkelhaarig und etwa 40 bis 50 Jahre alt gewesen sein. Außerdem trug er ein blaues Hemd, eine dunkelblaue Hose und eine Brille. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

3. Betrüger erbeuten als falsche Bankmitarbeiter Bargeld, Wiesbaden, Platter Straße, Montag, 11.08.2025, 14:20 Uhr

(wie) Am Montagnachmittag wurden Betrüger in der Wiesbadener Innenstadt aktiv und betrogen einen älteren Mann um sein Bargeld. Der Geschädigte wurde von einem Täter telefonisch kontaktiert und überzeugt, dass sein Bargeld wegen angeblichen Falschgeldes von einem Bankmitarbeiter abgeholt und überprüft werden müsse. Kurz darauf klingelte ein weiterer Täter an der Wohnung des Mannes in der Platter Straße und gab sich als Bankmitarbeiter aus, um das Bargeld in Höhe von über 2.000 EUR entgegenzunehmen. Danach verschwand der Mann mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei ermittelt und nimmt Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen in der Platter Straße unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.

Die Methoden der Betrüger sind vielfältig, das Ergebnis jedoch immer das gleiche: Das Vermögen der Angerufenen ist in Gefahr und die Polizei oder die Bank muss es nun sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei oder Bankmitarbeiter werden niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies tun. Bei solchen Anrufen einfach aufzulegen ist nicht unhöflich, sondern oft die einzige Möglichkeit, um die Täter loszuwerden. Die Betrüger schaffen es durch geschickte Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder wertvolle Gegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben oder überweisen. Daher der dringende Appell: Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

4. Einbruch in Gartenhaus,

Wiesbaden-Biebrich, Volkerstraße, Freitag, 08.08.2025, 14:30 Uhr bis Montag, 11.08.2025, 7:20 Uhr

(Lr) Zwischen Freitagmittag und Montagmorgen kam es zu einem Einbruch in ein Gartenhaus im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Die unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu dem Gartenhaus in der Volkerstraße und stahlen die dort gelagerten Gartengeräte. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt Hinweise unter der (0611) 345-0 entgegen.

5. Kupferkabel von Baustelle gestohlen,

Wiesbaden-Rheingauviertel, Hollerbornstraße, Samstag, 09.08.2025, 16:00 Uhr bis Montag, 11.08.2025, 07:00 Uhr

(Lr) Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen drangen unbekannte Täter unbefugt auf eine Baustelle in der Hollerbornstraße im Wiesbadener Rheingauviertel ein. Dabei stahlen die Diebe ein mehrere Meter langes Kupferkabel, indem sie das Kabel durchtrennten. Das 3. Polizeirevier in Wiesbaden nimmt Hinweise unter der (0611) 345-2340 entgegen.

6. Gescheiterter Einbruch in eine Wohnung,

Wiesbaden-Südost, Hauberrisserstraße, Dienstag, 12.08.2025, 02:50 Uhr

(Lr) In der Nacht zum Dienstag versuchte ein unbekannter Täter um 02:50 Uhr in einen Wohnung im Wiesbadener Stadtteil Südost einzubrechen. Der Einbrecher versuchte lautstark die Balkontür einer Wohnung in der Hauberrisserstraße aufzuhebeln, was die Bewohner aufweckte. Als sie reagierten, flüchtete der Einbrecher in unbekannte Richtung. Der Ertappte wurde als ungefähr 1,70m groß beschrieben. Eine detailliertere Beschreibung liegt nicht vor. Durch den versuchten gewaltsamen Einbruch entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt Hinweise unter der (0611) 345-0 entgegen.

7. Sperrmüll in Brand gesetzt,

Wiesbaden-Bierstadt, Patrickstraße, Dienstag, 12.08.2025, 01:17 Uhr

(Lr) In der Nacht zum Dienstag gegen 01:15 Uhr wurde in Wiesbaden-Bierstadt vor einem Wohnhaus in der Patrickstraße Sperrmüll in Brand gesetzt. Die unbekannten Täter zündeten den Sperrmüll an, wodurch das Feuer auf ein Auto und die Verkabelung des Wohnhauses übergriff. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt Hinweise unter der (0611) 345-0 entgegen.

8. Beteiligte von vermeintlichem illegalem Autorennen verunfallen, Wiesbaden, Kaiser-Friedrich-Ring, Montag, 11.08.2025, 20:45 Uhr

(am) Am Montagabend kam es im Bereich des 1. Rings in Wiesbaden zwischen dem Stadion und der Moritzstraße zu einem vermeintlich illegalen Autorennen zwischen zwei BMW und einem VW, das in einem Unfall endete. Zwischen 20:40 und 20:50 Uhr beobachteten Zeugen die drei schwarzen Autos, wie sie mit überhöhter Geschwindigkeit den 1. Ring entlangfuhren. An einer roten Ampel an der Ecke Moritzstraße kam es zu einem Unfall zwischen dem VW und einem BMW mit dem Hyundai eines 39-jährigen Unbeteiligten. Der zweite BMW flüchtete über die Moritzstraße in unbekannte Richtung. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Die beteiligten Fahrzeuge, sowie die Führerscheine und Smartphones der beiden 22-jährigen Fahrer wurden beschlagnahmt. Zeugen des Vorfalls und Personen, die Hinweise zum zweiten flüchtigen BMW, einem schwarzen Limousine, geben können, werden gebeten, sich beim Regionalen Verkehrsdienst der Polizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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