Ein 27-jähriger Mann und ein unbekannter Begleiter entrissen einem 26-jährigen Wiesbadener eine Umhängetasche und bedrohten ihn.
Wiesbaden: Diebstahl einer Umhängetasche

Wiesbaden (ost)
1. Handtasche geraubt,
Wiesbaden, Bahnhofsplatz, Freitag, 27.03.2026, 13:45 Uhr (eh) Am Freitag um 13:45 Uhr ereignete sich am Bahnhofsplatz ein räuberischer Diebstahl einer Tasche. Während eines Streits entrissen ein 27-jähriger Mann aus Rüdesheim und ein unbekannter männlicher Begleiter die Umhängetasche eines 26-jährigen Wiesbadeners und drohten, ihn zu schlagen. Anschließend flüchteten die Täter über den 1. Ring in die Adolfsallee und dann in unbekannte Richtung. Einer der Diebe wurde identifiziert und festgenommen. Der männliche Komplize wird als 25-30 Jahre alt, ca. 170cm groß, mit dunkelbraunen Haaren, einer grauen Jacke und einer hellen Hose beschrieben. Es wird angenommen, dass alle Beteiligten sich aus früheren Drogengeschäften kennen. Die gestohlene Umhängetasche mit Ausweispapieren wurde bisher nicht gefunden. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hinweise nimmt die Polizei Wiesbaden unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.
2. Sanitäter mit Messer bedroht,
Wiesbaden, Bleichstraße, Freitag, 27.03.2026, 22:35 Uhr (jul) Am Freitagabend wurden in der Bleichstraße in Wiesbaden Rettungskräfte mit einem Messer bedroht. Gegen 22:30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 56-jährigen Mann und seinem 31-jährigen Sohn. Dabei wurde eine Schaufensterscheibe beschädigt. Als ein unbeteiligter Zeuge eingriff, wurden er von den beiden Männern angegriffen. Der Zeuge verteidigte sich mit Pfefferspray. Da Vater und Sohn nach dem Einsatz des Reizstoffs behandlungsbedürftig waren, wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der 31-Jährige zog während der Erstversorgung ein Messer aus der Jackentasche und bedrohte die Rettungskräfte. Er wurde überwältigt und entwaffnet. Der 31-jährige Mann und die Einsatzkräfte blieben unverletzt. Vater und Sohn wurden zur weiteren polizeilichen Bearbeitung auf ein Wiesbadener Polizeirevier gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.
3. Prügel wegen anderer Fan-Zugehörigkeit,
Wiesbaden, Häfnergasse, Samstag, 28.03.2026, 00:15 Uhr (jul) Früh am Samstagmorgen wurde ein 22-jähriger Mann in der Wiesbadener Innenstadt durch Schläge ins Gesicht verletzt. Um 00:15 Uhr sprachen ihn drei Täter in der Häfnergasse auf seine Fan-Zugehörigkeit zu einem Fußballverein an, obwohl er keine entsprechende Kleidung trug. Nachdem er dies bestätigte, wurde er festgehalten und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Dann flüchteten die Täter zum Marktplatz. Der 22-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ein 24-jähriger Mann wurde als einer der Täter identifiziert. Die anderen beiden sollen im gleichen Alter gewesen sein. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.
4. Vater und Sohn mit Gitarre bedroht,
Wiesbaden, Kirchgasse, Freitag, 27.03.2026, 19:15 Uhr (jul) Am Freitagabend wurden ein 51-jähriger Mann und sein 21-jähriger Sohn in der Wiesbadener Fußgängerzone von einem Mann mit einer Gitarre bedroht. Um 19:15 Uhr kam es in einem Fastfood-Restaurant in der Kirchgasse zu einem Streit zwischen drei Männern. Ein 43-jähriger Mann drohte dem 51-Jährigen und seinem 21-jährigen Sohn mit der Gitarre. Der 51-Jährige verteidigte sich mit Pfefferspray und verletzte den Angreifer leicht. Gegen beide Parteien wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.
5. Betrunkener Radfahrer bei Sturz schwer verletzt,
Wiesbaden, Bertramstraße, Samstag, 28.03.2026, 02:30 Uhr (jul) Früh am Samstagmorgen verletzte sich ein betrunkener 63-jähriger Mann bei einem Fahrradunfall schwer. Um 02:30 Uhr fuhr ein 63-Jähriger mit seinem schwarzen Fahrrad die Bertramstraße in Richtung Bismarckring entlang. Dabei berührte er den Außenspiegel eines geparkten Autos und stürzte. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Er trug keinen Helm. Es entstand Sachschaden an Fahrrad und Auto in Höhe von mehreren hundert Euro. Hinweise nimmt das 1. Polizeirevier Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.
6. Handy geraubt,
Wiesbaden, Straße der Republik, Freitag, 27.03.2026, 19:00 Uhr (js) Am Freitagabend wurde in der Biebricher Straße der Republik einem Opfer unter Vorhalt einer Pfefferpistole das Handy gestohlen. Der 18-jährige Geschädigte stand um 19:00 Uhr an der Bushaltestelle an der Galatea-Anlage, als drei Männer auf ihn zukamen und ihn mit einer Pfefferpistole bedrohten. Sie raubten ihm sein Smartphone und flüchteten in Richtung Riehlstraße. Der Geschädigte beschrieb zwei der Täter als ca. 20-25 Jahre alt, dunkel gekleidet, zwischen 1,75 m und 1,85 m groß, einer mit schwarzer Basecap, der andere mit schwarzen Haaren. Beide trugen eine schwarze Sturmhaube. Der dritte Täter war ca. 1,80 m – 1,85 m groß, ebenfalls 20 – 25 Jahre alt, mit schwarzen Haaren, Vollbart und dunkler Kleidung. Die Täter wurden als südländisch beschrieben. Hinweise nimmt die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der 0611/345-0 entgegen.
7. Einbrecher festgenommen,
Wiesbaden, Kastellstraße, Samstag, 28.03.2026, 05:37 Uhr (js) Am Samstagmorgen konnte ein Einbrecher von einem Bewohner festgehalten und von der Polizei festgenommen werden, nachdem er zuvor in ein Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus in der Kastellstraße eingebrochen war. Kurz nach halb Sechs wurde die Polizei über den Einbruch in der Kastellstraße informiert. Ein Bewohner hatte Geräusche im Treppenhaus gehört und sah durch den Türspion, wie ein 38-jähriger Mann in einem Schrank wühlte. Er erkannte gestohlene Gegenstände und hielt den Dieb fest, als dieser fliehen wollte. Die Polizei nahm den Täter fest und brachte ihn zum Polizeirevier für weitere Maßnahmen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








