Am Samstagabend leistete ein Mann in Wiesbaden Widerstand gegen Polizeikräfte und verletzte zwei Beamte leicht.
Wiesbaden-Dotzheim: 36-Jähriger leistet Widerstand gegen Polizeikräfte

Wiesbaden (ost)
1. Ein 36-Jähriger hat sich den Polizeikräften widersetzt, Wiesbaden-Dotzheim, Dotzheimer Straße / Holzstraße, Samstag, 18.07.2026, 22:20 Uhr bis 22:40 Uhr
(kq)Am Samstagabend gab es in Wiesbaden-Dotzheim einen Vorfall, bei dem zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.
Um 22:20 Uhr wurde gemeldet, dass eine aggressive Person in einem Schnellrestaurant in der Dotzheimer Straße war. Der Mann soll dort auf Tische geschlagen und laut herumgeschrien haben. Die Polizei traf den 36-Jährigen vor Ort an, überprüfte ihn und gab ihm einen Platzverweis.
Später fiel der Mann erneut auf. In der Holzstraße befand sich der 36-Jährige anscheinend in einem psychischen Ausnahmezustand nach Drogenkonsum. Dort wurde er schließlich festgenommen. Dabei leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Polizeikräfte.
Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, blieben jedoch einsatzfähig.
Bei dem 36-Jährigen wurden auch Betäubungsmittel gefunden. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde er danach in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt.
Der Mann muss nun in entsprechenden Ermittlungsverfahren verantwortlich gemacht werden.
2. Einbrüche in Wohnhaus und Gaststätte, Wiesbaden, Samstag, 18.07.2026, bis Montag, 20.07.2026
(kq)Am Wochenende gab es in Wiesbaden zwei Einbrüche in ein Wohnhaus und eine Gaststätte.
In der Steinberger Straße gelangten unbekannte Täter zwischen Samstag, 18.07.2026, 03:50 Uhr, und Sonntag, 19.07.2026, 09:45 Uhr, auf das Grundstück. Danach brachen die Täter die Haustür auf und gelangten so ins Wohnhaus. Im Inneren durchsuchten die Unbekannten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Ob etwas gestohlen wurde, ist derzeit unklar.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen Sonntag, 19.07.2026, 22:00 Uhr, und Montag, 20.07.2026, 11:00 Uhr, in Wiesbaden-Frauenstein. Unbekannte Täter drangen gewaltsam in eine Gaststätte im Bereich Nürnberger Hof ein. Im Inneren begaben sich die Täter in den Bereich hinter der Theke und stahlen aus einem Schrank eine Geldkassette mit Bargeld.
In beiden Fällen flüchteten die Täter unerkannt in unbekannte Richtung.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
3. Böller in Garten geworfen – Mann verletzt, Wiesbaden-Biebrich, Gabelsbornstraße, Montag, 20.07.2026, 22:30 Uhr
(kq)Am Montagabend wurde ein Mann in Wiesbaden-Biebrich durch den Knall eines Böllers verletzt.
Unbekannte Täter warfen gegen 22:30 Uhr in der Gabelsbornstraße einen Böller in einen nahegelegenen Garten. Der Geschädigte befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe und erlitt durch den Knall einen Tinnitus.
Einer der Täter wurde als männlich, etwa 50 bis 60 Jahre alt und mit Glatze beschrieben. Er trug ein schwarzes T-Shirt und lange schwarze Jeans.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Hessen stieg zwischen 2022 und 2023 von 4275 auf 5206 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Insgesamt wurden 598 Verdächtige ermittelt, davon waren 511 männlich und 87 weiblich. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 auf 23.101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.079 auf 17.106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.089 auf 2.027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 auf 7.004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








