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Wiesbaden-Dotzheim: Belästigung in Linienbus, Mann festgenommen

Eine junge Frau wurde in einem Linienbus sexuell belästigt und beleidigt. Andere Fahrgäste schritten ein, der 21-Jährige wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Eine Frau wurde in einem Linienbus in Wiesbaden belästigt und beleidigt, Mitte, Bahnhofstraße, Mittwoch, 08.05.2024, 16:50 Uhr

(cp)Am Mittwochnachmittag wurde eine junge Dame in einem Linienbus in Wiesbaden von einem 21-jährigen Mann sexuell belästigt und beleidigt. Andere Fahrgäste griffen ein, als die Frau reagierte.

Ein 20-jährige Frau aus Mainz war am Nachmittag in einem Bus in der Innenstadt von Wiesbaden unterwegs. Während der Fahrt wurde sie von ihrem Sitznachbarn belästigt. Der Mann, ebenfalls 20 Jahre alt und aus Mainz, soll sein Bein an sie gerieben haben. Auch als sie sich weiter weg setzte, machte der mutmaßliche Täter weiter. Als sie ihn ansprach, flüsterte der 21-Jährige ihr anzügliche Beleidigungen ins Ohr. Als der Bus um 16:50 Uhr an der Haltestelle Dern’sches Gelände ankam, soll der Mann sie am Aufstehen und Aussteigen gehindert haben. Die Frau rief um Hilfe, woraufhin andere Fahrgäste einschritten. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen und am Abend wieder freigelassen.

2. Wahlplakat in Brand gesetzt,

Wiesbaden, Mitte, Herrngartenstraße, Donnerstag, 09.05.2024, 03:57 Uhr

(cp)Unbekannte steckten in der Nacht zum Donnerstag in Wiesbaden ein Wahlplakat in Brand. Das Plakat fiel ab und landete neben einem geparkten Auto. Ein Anwohner löschte die Flammen und konnte Schlimmeres verhindern.

Gegen 04:00 Uhr bemerkte ein Anwohner in der Herrngartenstraße Feuer neben einem geparkten Auto. Der Mann griff ein und löschte die Flammen. Ein Wahlplakat der Partei „Die Linke“ war in Brand gesetzt worden, nachdem es zuvor von Unbekannten von einem Laternenmast gerissen wurde. Die Kunststoffverkleidung des Autos hatte Blasen, aber fing kein Feuer. Der Schaden beträgt dennoch Hunderte von Euro.

Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung und bittet Zeugen, sich unter 0611 3450 zu melden.

3. Autodiebstahl – Festnahme des Täters,

Wiesbaden, Dotzheim, Edisonstraße, Donnerstag, 09.05.2024, 02:09 Uhr

(cp)Eine Zeugin erwischte in der Nacht zum Donnerstag einen Mann, der an einem geparkten Auto herumhantierte. Als sie den mutmaßlichen Dieb ansprach, flüchtete er, wurde aber von der Polizei festgenommen.

Gegen 02:10 Uhr beobachtete eine Anwohnerin vom Balkon aus einen Mann, der den Innenraum eines geparkten Opel Corsa in der Edisonstraße durchsuchte. Die Frau sprach den 20-jährigen Wiesbadener an, der daraufhin zu Fuß floh. Die Zeugin rief die Polizei, die den Mann kurz darauf festnahm. Neben gestohlenen Gegenständen aus dem Opel Corsa fanden die Beamten bei ihm Einbruchswerkzeug und potenzielles Diebesgut. Weitere Opfer werden gebeten, sich unter der Nummer 0611 3450 zu melden.

4. Einbruch in Wohnung,

Wiesbaden, Daimlerstraße, Mittwoch, 08.05.2024, 08:54 Uhr bis 17:32 Uhr

(cp)Unbekannte brachen am Mittwoch in eine Wohnung in Dotzheim ein und stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro.

Zwischen 08:54 Uhr und 17:32 Uhr nutzten die Täter die Abwesenheit der Bewohner und brachen in die Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses ein. Sie durchsuchten alle Räume und wurden fündig. Mit ihrer Beute, Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro, konnten sie unbemerkt entkommen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter 0611 345 zu melden.

Kontakt:

Polizeipräsidium Westhessen
Polizeidirektion Wiesbaden
Kommissar vom Dienst

Telefon: (0611) 345-2042
E-Mail: KvD.Wiesbaden.ppwh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen von 2021 auf 2022 leicht an, wobei im Jahr 2021 3858 Fälle registriert wurden und im Jahr 2022 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Davon waren 571 männliche Verdächtige und 66 weibliche Verdächtige im Jahr 2021, und 498 männliche Verdächtige und 71 weibliche Verdächtige im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 im Jahr 2021 auf 275 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

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