Taxifahrer und Männer geraten in Streit
Wiesbaden-Dotzheim: E-Scooterfahrer verletzt Polizeibeamten

Wiesbaden (ost)
1. Ein E-Scooter-Fahrer flieht in Wiesbaden vor einer Polizeikontrolle und verletzt einen Beamten, Wiesbaden, Dotzheim, Karl-Arnold-Straße / Frauensteiner Straße, 26.04.2024, 11:03 Uhr
(cp)Am Freitagvormittag floh ein E-Scooter-Fahrer in Wiesbaden vor einer Polizeikontrolle. Als er eingeholt wurde, warf er sein Fahrzeug gegen einen Polizisten, der dadurch verletzt wurde. Der unbekannte Täter konnte daraufhin entkommen.
Um 11:00 Uhr wollte eine Polizeistreife in der Aunelstraße einen jungen Mann kontrollieren, da das Versicherungskennzeichen seines Elektrokleinstfahrzeugs abgelaufen war. Der E-Scooter-Fahrer ergriff sofort die Flucht und fuhr über die Karl-Arnold-Straße in die Frauensteiner Straße. Die Streife verfolgte den Unbekannten, bis er in der Frauensteiner Straße wendete und entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Dotzheim-Mitte fuhr. Die Beamten verfolgten ihn daraufhin zu Fuß und holten den Mann an der Kreuzung zur Karl-Arnold-Straße ein. Als einer der Polizisten ihn festhalten wollte, schleuderte der junge Mann den E-Scooter gegen seinen Verfolger. Der Beamte wurde dadurch, ebenso wie durch den anschließenden Sturz, verletzt und konnte dem Täter nicht weiter folgen. Der Täter flüchtete zu Fuß in Richtung Schelmengraben und entkam. Der verletzte Polizeibeamte wurde ins Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt, konnte jedoch nicht weiterhin seinen Dienst ausüben. Der Täter wird als 16-20 Jahre alt, etwa 175-180 cm groß und von schlanker Statur beschrieben. Er trug eine rote Regenjacke mit hochgezogener Kapuze und hatte eine schwarze Umhängetasche dabei. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung und bittet Zeugen, sich unter 0611 / 3450 zu melden.
2. Streit mit einem Taxifahrer,
Wiesbaden, Gartenfeldstraße, 28.04.2024, 03:14 Uhr
(dme) In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Taxifahrern und zwei Männern, die eigentlich eine Taxifahrt antreten wollten. Um 03:14 Uhr befanden sich ein 38-jähriger und ein 24-jähriger Mann am Wiesbadener Hauptbahnhof, um mit einem Taxi nach Hause zu fahren. Aufgrund ihrer Alkoholisierung wurde die Fahrt von einem 45-jährigen Taxifahrer abgelehnt. Es kam zu Beleidigungen und ersten Handgreiflichkeiten gegenüber dem Taxifahrer, der sich nach eigenen Angaben zur Wehr setzte und von einem anderen Taxifahrer, einem 42-jährigen Mann, unterstützt wurde. Der 45-jährige schlug unter anderem mit seinem Handy auf die beiden alkoholisierten Männer ein. Die Männer wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt und vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt. Anschließend konnten sie ihren Heimweg antreten. Die beiden Taxifahrer wurden vorübergehend auf das 1. Polizeirevier gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Das 1. Polizeirevier hat die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Vorfalls aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der 0611 / 345 2140 zu melden.
3. Mann leistet starken Widerstand
Wiesbaden, Beethovenstraße, St.-Josephs-Hospital, 26.04.2024, 20:50 Uhr
(dme) Am Abend des vergangenen Freitags kam es im St.-Josephs-Hospital zu einem Polizeieinsatz, da sich ein 23-jähriger Mann weigerte, das Klinikgelände zu verlassen. Aufgrund seiner Weigerung sollte er festgenommen werden, wogegen er sich heftig mit Tritten zur Wehr setzte und schließlich mithilfe eines “Tasers” (Distanzelektroimpulsgerät) unter Kontrolle gebracht werden konnte. Bereits um 20:30 Uhr wurden Beamte des 1. Polizeireviers zum Wiesbadener St.-Josephs-Hospital gerufen. Nach Angaben des Krankenhauspersonals weigerte sich dort ein 23-jähriger Mann, der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, die Klinik nach Abschluss seiner Behandlung zu verlassen und verhielt sich störend in den Krankenzimmern. Die Polizei traf den Mann vor Ort an und führte ihn nach draußen. Dort weigerte er sich jedoch hartnäckig, das Klinikgelände zu verlassen, sodass er schließlich festgenommen werden sollte. Er leistete heftigen Widerstand in Form von Tritten gegen die Polizeibeamten. Erst mit der Ankunft weiterer Beamter und dem Einsatz eines “Tasers” konnte der 23-jährige endgültig unter Kontrolle gebracht werden. Die eingesetzten Polizisten blieben bei den Widerstandshandlungen glücklicherweise unverletzt. Der Mann musste die restliche Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde. Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
4. Auseinandersetzung vor einem Kiosk,
Mainz-Kastel, Kloberstraße, 27.04.2024, 22:45 Uhr
(dme) Am späten Samstagabend kam es vor einem Kiosk in der Kasteler Kloberstraße zu einer Auseinandersetzung, nachdem eine 37-jährige Frau dort in Streit mit zwei unbekannten Personen geriet. Auf dem Heimweg befanden sich eine 37-jährige Frau und ihre Begleiterin, als sie um 22:45 Uhr vor einem Kiosk zwei Glasflaschen in einen Mülleimer werfen wollten. Dies führte zu einer Diskussion mit Anwohnern, da die Flaschen in den Plastikmüll geworfen wurden. Die Täter, ein Mann und eine Frau, mischten sich in die Streitigkeiten ein. Es kam zu Beleidigungen und einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen der 37-jährigen Frau und den beiden unbekannten Personen, die die Frau jeweils ins Gesicht geschlagen haben sollen. Anschließend flüchteten die Personen zu Fuß über die Frankfurter Straße in Richtung Philippsring. Die 37-jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens medizinisch versorgt. Eine weitere Behandlung war nicht erforderlich. Die Personen werden wie folgt beschrieben: 1. Person: männlich, ca. 180 cm, 20-30 Jahre, kräftige Statur, dunkle Haare, Vollbart, südländisches Aussehen, grauer Lacoste-Pullover (Logo in der Mitte der Brust), Jeans. 2. Person: weiblich, ca. 160-165 cm, 20-25 Jahre, osteuropäisches Aussehen, dunkler Zopf, schlanke Statur, schwarze Kleidung, bauchfrei, Piercing in der Lippe. Die Täter konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht gefunden werden. Das 2. Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der 0611 / 345 2240 zu melden.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen
Polizeidirektion Wiesbaden
Kommissar vom Dienst
Telefon: (0611) 345-2042
E-Mail: KvD.Wiesbaden.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








