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Wiesbaden-Dotzheim: Polizeieinsatz nach Streitigkeiten

Am 2. Weihnachtsfeiertag kam es zu einem größeren Polizeieinsatz aufgrund von Streitigkeiten bei Feierlichkeiten. Die Auseinandersetzung endete mit Platzverweisen und einem Strafverfahren.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Auseinandersetzungen führen zu großem Polizeieinsatz, Wiesbaden, Otto-Wels-Straße, Freitag, 26.12.2025, 00:50 Uhr

(js) In den frühen Morgenstunden des 2. Weihnachtsfeiertages kam es bei Feierlichkeiten zu Streitigkeiten, die einen großen Polizeieinsatz verursachten.

Um 00:50 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass es in einem Restaurant in der Otto-Wels-Straße zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen gekommen sein soll. Da die Anzahl der Beteiligten im zweistelligen Bereich lag, wurden mehrere Polizeistreifen aus dem Wiesbadener Stadtgebiet entsandt. Die anfänglich chaotische Situation konnte schnell aufgeklärt werden. Es stellte sich heraus, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Personen gekommen war, während die anderen Beteiligten nur verbal aufgebracht waren. Trotzdem wurden Platzverweise ausgesprochen und die Veranstaltung beendet, da die Gemüter erhitzt waren. Die Beteiligten an der Auseinandersetzung müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

2. Diebstahl von Kompletträdern und Kennzeichen aus Tiefgaragen, Wiesbaden, Dotzheim, Simeonweg und Schierstein, Schönaustraße Mittwoch, 24.12.2025, 00:00 Uhr bis 25.12.2025, 10:15 Uhr

(cp) Unbekannte brachen in der Nacht von Heiligabend auf Donnerstag in die Tiefgaragen zweier Wohnkomplexe in Schierstein und Dotzheim ein. Sie stahlen Kennzeichen von geparkten Fahrzeugen und mehrere Komplettradsätze im Wert von mehreren Tausend Euro.

Zwischen 20:30 Uhr und 10:15 Uhr gelangten die Täter auf unbekannte Weise in die Tiefgarage eines Wohnkomplexes im Simeonweg. Neben dem Kennzeichen „WI-SN 819“ von einem Opel Corsa stahlen sie auch mehrere Sommerkomplettradsätze verschiedener Autos. Zwischen 22:30 und 11:30 Uhr brachen Unbekannte das Tor einer Tiefgarage in der Schönaustraße auf. Neben dem Kennzeichen „WI-RD 222“ von einem Audi A2 stahlen sie auch die Räder eines Mercedes AMG, den sie zuvor aufgebockt hatten. Die Täter entkamen in beiden Fällen unbemerkt. Der Gesamtschaden ist noch nicht genau beziffert, wird aber voraussichtlich im fünfstelligen Bereich liegen. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich unter 0611 / 3450 bei der Polizei zu melden.

3. Einbruch in eine Wohnung

Wiesbaden Mitte, Langgasse Donnerstag, 25.12.2025, 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr

(nm) Am 1. Weihnachtsfeiertag brachen unbekannte Täter in eine Wohnung in der Wiesbadener Innenstadt ein und stahlen Wertgegenstände.

Zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr nutzten die Diebe die Abwesenheit der Bewohner und drangen in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Langgasse ein. Sie gelangten durch die Tür in die Wohnung und entwendeten Bargeld und Schmuck. Gegen 13:40 Uhr wurden zwei unbekannte Frauen beim Verlassen des Hauses von Bewohnern gesehen. Es ist unklar, ob es sich bei ihnen um die Täter handelt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0611 / 345-0.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 511 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 87. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 auf 270. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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