Größere Schlägerei neben Eislaufbahn
Wiesbaden-Dotzheim: Räuberischer Diebstahl
Wiesbaden (ost)
1. Raubüberfall,
Wiesbaden, Rudolf-Dyckerhoff-Straße, Samstag, 28.12.2024, 17:05 Uhr
(nm) Am Samstagnachmittag kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung nach dem Diebstahl von Silvesterböllern. Ein unbekannter Täter versuchte um 17:05 Uhr Böller aus einem Discounter in seiner Jackentasche zu stehlen. Er wurde erwischt, schlug jedoch den Ladendetektiv mehrmals ins Gesicht und entkam in Richtung Riehlstraße. Der Täter war männlich, ca. 16-18 Jahre alt, 170-175 cm groß, osteuropäisches Aussehen, schwarze kurze Haare, kein Bart und sportliche Figur. Er trug eine schwarze Hose, schwarze Jacke und schwarze Schuhe. Der Ladendetektiv wurde leicht verletzt. Das Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter 0611 / 345-0 entgegen.
2. Massenschlägerei neben Eislaufbahn, Wiesbaden, Kurhausplatz, Sonntag, 29.12.2024, 01:10 Uhr
(dme) In den frühen Morgenstunden der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen 15 bis 20 Personen auf dem Kurhausplatz neben der Eisfläche in der Innenstadt von Wiesbaden. Gegen 01:10 Uhr wurde der Polizei von mehreren Zeugen eine Schlägerei neben der Eislaufbahn auf dem Kurhausplatz gemeldet. Die Polizei traf einen Großteil der Beteiligten vor Ort an. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer größeren Personengruppe und dem Sicherheitspersonal, nachdem es zunächst verbale Anfeindungen gegeben hatte. Die Personen versuchten, den Bereich der Veranstaltungsfläche von „Wiesbaden on Ice“ zu betreten, obwohl dieser bereits geschlossen war. Etwa 15-20 Personen waren an der Schlägerei beteiligt, wobei mindestens drei leicht verletzt wurden. Die genauen Umstände werden von der Polizei untersucht. Zeugen werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier unter der Rufnummer 0611 / 345 – 2140 in Verbindung zu setzen.
3. Schreckschusswaffe bei Ruhestörung entdeckt, Wiesbaden, Hermann-Brill-Straße, Samstag, 28.12.2024, 20:10 Uhr
(dme) Am Samstagabend fanden Beamte des 3. Polizeireviers im Wiesbadener Klarenthal im Rahmen eines Einsatzes wegen Ruhestörung bei einem 21-jährigen Mainzer eine Schreckschusswaffe. Nachdem Jugendliche gemeldet worden waren, die ein verfrühtes Silvesterfeuerwerk in der Hermann-Brill-Straße veranstalteten, wurde der Sachverhalt von einer Streife überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass ein 21-jähriger Mann aus Mainz bei dem Feuerwerk auch seine Schreckschusswaffe benutzt hatte. Die Waffe wurde beschlagnahmt. Der Mann wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
4. Weitere Einbrüche, Wiesbaden, Montag, 23.12.2024 bis Freitag, 27.12.2024
(dme) Nach den Weihnachtsfeiertagen wurden der Polizei mehrere Einbrüche und Einbruchsversuche gemeldet. In der Nerobergstraße versuchten unbekannte Täter, die hölzernen Fensterläden eines Wohnzimmerfensters an einer Erdgeschosswohnung aufzuhebeln, flüchteten aber unerkannt, als dies misslang. In der Parkstraße gelangten Einbrecher durch das Aufhebeln eines Küchenfensters in eine Wohnung, durchsuchten die Räume und stahlen Schmuck. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich in der Straße Am Langelsweinberg, Leibnizstraße und Hildastraße. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0611 / 345 – 0.
5. Unfall nach Missachtung der roten Ampel, Wiesbaden, Klarenthaler Straße / Kurt-Schumacher-Ring, Freitag, 27.12.2024, 15:50 Uhr
(dme) Am Freitagnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall mit drei Autos im Kreuzungsbereich Klarenthaler Straße / Kurt-Schumacher-Ring. Eine Fahrerin wurde verletzt. Der Unfallverursacher missachtete die rote Ampel und kollidierte mit den anderen Fahrzeugen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die verletzte Fahrerin wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Kreuzung musste vorübergehend gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 117.817, waren übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die der Schwerverletzten 3.537 und die der Leichtverletzten 21.704.
2023 | |
---|---|
Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
Ortslage – innerorts | 14.839 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
Getötete | 188 |
Schwerverletzte | 3.537 |
Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)