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Wiesbaden: Drogenkauf geht schief

Am Donnerstagabend wurde einem Drogenkäufer in den Reisinger Anlagen sein Geld geraubt. Nachdem er die Ware erhalten hatte, verlangte er sein Geld zurück, woraufhin die Verkäufer ihn schlugen und flohen.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Einkauf von Drogen geht schief,

Wiesbaden, Reisinger Anlagen, Donnerstag, 22.01.2026, 20:05 Uhr

(wie) Am Donnerstagabend wurde einem Drogenkäufer in Wiesbaden sein Geld gestohlen. Der 29-Jährige hatte vor, in den Reisinger Anlagen Cannabis von zwei Unbekannten zu kaufen. Nachdem er die Ware erhalten und bezahlt hatte, entschied er sich aufgrund der Qualität der Drogen, das Geschäft rückgängig zu machen. Er gab die Betäubungsmittel zurück und forderte sein Geld zurück. Einer der Verkäufer schlug ihm daraufhin mit der Faust ins Gesicht und beide Drogenhändler rannten weg. Die Täter konnten nur als „afghanisch aussehend“ (südwestasiatisch) beschrieben werden. Einer trug eine rot-schwarze Jacke.

Die Polizei ermittelt und nimmt Hinweise unter der Rufnummer 0611/ 345-2140 entgegen.

2. Bei Streit Messer gezogen, Wiesbaden, Luisenstraße, Donnerstag, 22.01.2026, 23:55 Uhr

(wie) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag zog ein Unbekannter bei einem Streit am Luisenplatz ein Messer. Ein 24-Jähriger wartete mit einem anderen Mann gegen 23:55 Uhr an der Haltestelle Luisenplatz auf einen Linienbus. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem 20-Jährigen und weiteren flüchtigen Bekannten. Es entstand ein Streit, der zunächst verbal ausgetragen wurde. Dieser eskalierte zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der die Fäuste flogen und auch ein Mobiltelefon eingesetzt wurde. Der bisher unbekannte Begleiter des 24-Jährigen zog schließlich ein Messer und bedrohte die Kontrahenten damit. Danach flüchtete der Täter vom Tatort. Die Polizei nahm den Vorfall mit den anderen Beteiligten auf und suchte nach dem Mann mit dem Messer, der jedoch nicht mehr gefunden werden konnte.

Es wird nun wegen Körperverletzung und Bedrohung ermittelt, und Hinweise werden unter der Rufnummer 0611/ 345-2140 erbeten.

3. Zwei Schlägereien am frühen Morgen,

Wiesbaden-Innenstadt, Schulberg/An der alten Synagoge, Donnerstag, 22.01.2026, 09:10 Uhr bis 09:30 Uhr

(wie) Am Donnerstagmorgen kam es in der Wiesbadener Innenstadt zu zwei Polizeieinsätzen aufgrund von Schlägereien. Zuerst wurden die Einsatzkräfte zur Gedenkstätte der alten Synagoge gerufen, da ein Mann dort einem anderen Mann mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen hatte. Ein 52-Jähriger traf dort auf einen Unbekannten, der ihm Geld geliehen hatte. Dieser forderte sein Geld zurück und schlug den 52-Jährigen mehrmals ins Gesicht, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Außerdem schlug der Täter mit einer Glasflasche zu. Danach verschwand der Schläger in unbekannte Richtung. Der 52-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst behandelt werden. Kurz darauf gerieten zwei Frauen in der Straße „Schulberg“ an der Ausfahrt einer Tiefgarage in Streit. Auch hier wurde eine Glasflasche als Schlagwaffe benutzt. Eine 64-Jährige schlug damit einer 78-Jährigen auf den Kopf und verletzte sie. Passanten griffen ein, trennten die streitenden Frauen und alarmierten die Polizei. Da die Schlägerin sich nicht ausweisen konnte und stark betrunken war, wurde sie von der Polizei festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Auf Anordnung eines Richters musste die 64-Jährige eine Blutprobe abgeben und die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung, und Hinweise werden unter der Rufnummer 0611/ 345-2140 entgegengenommen.

4. Arroganter Räuber scheitert,

Wiesbaden-Mitte, Langgasse, Donnerstag, 22.01.2026, 17:33 Uhr

(lr) Am frühen Donnerstagabend scheiterte ein Räuber bei einem Diebstahl eines Handys in Wiesbaden-Mitte. Der Dieb sprach eine Jugendliche gegen 17:30 Uhr in der Langgasse an und fragte sie, ob er ihr Handy benutzen dürfe, um jemanden anzurufen. Als sie dies verneinte und weiterging, packte der Ganove sie an der Schulter und riss sie hin und her, um das Handy zu stehlen. Als ihm dies gelang, versuchte er lachend und den Mittelfinger zeigend zu fliehen. Allerdings wurde er von zwei aufmerksamen Passanten gestoppt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Teenagerin wurde bei dem Überfall glücklicherweise nicht verletzt und hat ihr Handy zurück. Die Polizei nahm den 33-jährigen Täter fest und brachte ihn zur Dienststelle. Später versuchte der Mann, dem Polizeigewahrsam zu entkommen, was jedoch erfolglos blieb. Aufgrund seines geistigen Zustands wurde er schließlich in eine Fachklinik überwiesen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Raubes ein.

5. Einbruch in zwei Kellerräume,

Wiesbaden-Kostheim, Hauptstraße, Mittwoch, 21.01.2026, 18:00 Uhr bis Donnerstag, 22.01.2026, 09:00 Uhr

(lr) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es zu einem Einbruch in zwei Kellerräume eines Mehrfamilienhauses in Wiesbaden-Kostheim. Die unbekannten Täter gelangten zwischen 18:00 Uhr und 09:00 Uhr auf unbekannte Weise zu den Kellerräumen in der Hauptstraße und drangen auch in sie ein. An den Kellertüren wurden jedoch keine Einbruchsspuren gefunden, und es scheint, dass nichts gestohlen wurde.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt Hinweise unter der Nummer (0611) 345-0 entgegen.

6. Diebstahl aus einem Transporter,

Wiesbaden-Erbenheim, Köpenicker Straße, Mittwoch, 21.01.2026, 16:30 Uhr bis Donnerstag, 22.01.2026, 06:30 Uhr

(lr) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden in Wiesbaden-Erbenheim Werkzeuge aus einem Transporter gestohlen. Zwischen 16:30 Uhr und 06:30 Uhr verschafften sich Unbekannte Zugang zu dem weißen Peugeot Boxer in der Köpenicker Straße und entwendeten daraus acht Werkzeuge und drei Akkus.

Die Polizei in Wiesbaden nimmt Hinweise unter der Nummer (0611) 345-0 entgegen.

7. Elektrogeräte aus Kleinbus gestohlen,

Wiesbaden-Südost, Welschstraße, Mittwoch, 21.01.2026, 18:45 Uhr bis Donnerstag, 22.01.2026, 08:00 Uhr

(lr) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in Wiesbaden Südost aus einem Kleinbus gestohlen. Zwischen 18:45 Uhr und 08:00 Uhr brachen Unbekannte in der Welschstraße eine der hinteren Türen eines weißen Fiat Scudo auf und stahlen eine Verteilerbox für Glasfaser und ein Gerät zum Verbinden von Glasfaser. Danach machten sie sich in unbekannte Richtung aus dem Staub.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden nimmt Hinweise unter der Nummer (0611) 345-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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