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Wiesbaden: Einbrecher flüchten aus Reihenhaus

Am Freitagabend gelang unbekannten Einbrechern die Flucht aus einem Reihenhaus. Als die Anwohner eines Reihenendhauses am Freitagabend gegen 20:15 Uhr in der Dachsteinstraße nach Hause kamen, bemerkten diese eine aufgebrochene Terrassentür und hörten ungewöhnliche Geräusche aus dem Obergeschoss.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Einbrüche aus Reihenhäusern,

Wiesbaden, Dachsteinstraße, Freitag, 02.10.2026, 20:15 Uhr

(jul) Am Freitagabend gelang es unbekannten Einbrechern, aus einem Reihenhaus zu fliehen.

Als die Bewohner eines Reihenendhauses am Freitagabend gegen 20:15 Uhr in der Dachsteinstraße nach Hause kamen, bemerkten sie eine aufgebrochene Terrassentür und hörten ungewöhnliche Geräusche im Obergeschoss. Überrascht von der unerwarteten Rückkehr der Bewohner, gelang es den unbekannten Tätern, ohne Beute über ein Fenster zu fliehen.

An der aufgebrochenen Terrassentür entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Hinweise werden von der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegengenommen.

2. Fahrraddiebe auf frischer Tat erwischt, Wiesbaden, Kellerstraße, Sonntag, 04.10.2026, 02:00 Uhr

(jul) Am frühen Sonntagmorgen erwischte ein Eigentümer zwei Fahrraddiebe in einem Keller in der Kellerstraße und konnte so den Diebstahl von zwei Fahrrädern verhindern.

Am Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr wurde ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf zwei Fahrraddiebe im Keller aufmerksam. Die beiden Täter hatten bereits einen Kellerverschlag aufgebrochen und sich zwei Fahrräder angeeignet. Die Täter ließen daraufhin, überrascht vom Bewohner, von der Tat ab und flüchteten zu Fuß ohne Diebesgut in Richtung Platter Straße.

An einem Kellerverschlag entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die beiden männlichen Täter jugendlichen Alters waren etwa 175-180 cm groß. Beide Teenager trugen dunkle Oberbekleidung. Ein Täter war mit einer hellen Hose bekleidet.

Bei der Tatortaufnahme wurde Einbruchswerkzeug gefunden und sichergestellt, das die beiden Täter bei der Flucht zurückgelassen hatten.

Hinweise werden von der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegengenommen.

3. Trickdiebe machen Beute,

Wiesbaden-Schierstein, Karl-Pracht-Straße, Samstag, 03.10.2026, 16:15 Uhr

(jul) Am Freitagnachmittag schafften es drei Trickdiebinnen in Wiesbaden-Schierstein, die Geldbörse einer Seniorin unbemerkt zu stehlen.

Am Freitagnachmittag gegen 16:15 Uhr wurde eine 85-jährige Bewohnerin in der Karl-Pracht-Straße vor dem Betreten eines Mehrfamilienhauses von drei unbekannten Frauen in ein Gespräch verwickelt. Während dieses Gesprächs gelang es den Täterinnen, die Geldbörse der Rentnerin unbemerkt zu entwenden. Als die Frau den Diebstahl bemerkte, hatten die Trickdiebinnen den Tatort bereits zu Fuß in unbekannte Richtung verlassen.

Eine Täterin war etwa 17-18 Jahre alt und hatte schwarze lange Haare. Sie war in Begleitung eines etwa 12-jährigen Kindes mit kurzen dunkelblonden lockigen Haaren und einer 40-jährigen Frau mit schulterlangen, ebenfalls dunkelblonden lockigen Haaren.

Hinweise werden von der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegengenommen.

4. Gemeinsame Kontrollen “Sicheres Wiesbaden”, Wiesbaden, Samstag, 03.10.2026, 19:00 Uhr – Sonntag, 04.10.2026, 03:00 Uhr

(jul) Am Samstag führten die Landespolizei und die Stadtpolizei erneut Kontrollen im Rahmen des Einsatzkonzepts “Sicheres Wiesbaden” durch.

Schwerpunkte der Überwachung lagen im Bereich der Wiesbadener Waffenverbotszone im Innenstadtbereich, der Reisinger Anlage, des Luisenplatzes, des Schelmengrabens und des Hauptbahnhofs.

Bei einer Gaststättenkontrolle in der Moritzstraße wurden geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden und beschlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Insgesamt wurden 65 Personen kontrolliert.

Stadtpolizei und Landespolizei werden auch weiterhin gemeinsame Kontrollen durchführen und im Stadtgebiet präsent sein, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken und ansprechbar zu sein.

5. Körperliche Auseinandersetzung vor Großraumdiskothek – 20-Jähriger verletzt Wiesbaden, Peter-Sander-Straße, Sonntag, 04.10.2026, 05:00 Uhr

(jw) In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es vor einer Großraumdiskothek in der Peter-Sander-Straße in Wiesbaden-Mainz-Kastel zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten gegen 05:00 Uhr zwei 20-jährige Männer zunächst in einen Streit. Im weiteren Verlauf schlug ein 20-jähriger Mainzer seinem gleichaltrigen Kontrahenten aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis mit der Faust ins Gesicht.

Anschließend wurde der Mainzer von mehreren Mitarbeitern des eingesetzten Sicherheitsdienstes geschlagen und getreten. Nach bisherigen Erkenntnissen soll dabei auch ein Schlagstock zum Einsatz gekommen sein.

Der 20-jährige Mainzer erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls sowie zur Beteiligung der einzelnen Personen aufgenommen. Hinweise werden von der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, wobei 511 Männer und 87 Frauen waren. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 19133 Verdächtige erfasst, darunter 17106 Männer, 2027 Frauen und 7004 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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