In Wiesbaden wurden zwei Einbrecher festgenommen, nachdem sie einen Getränkestand ausgeraubt hatten.
Wiesbaden: Einbruch in Verkaufsstand, Polizei nimmt Tatverdächtige fest.

Wiesbaden (ost)
1. Verhaftung nach Einbruch in einen Verkaufsstand, Wiesbaden, Mauritiusplatz, Mittwoch, 02.07.2025, 01.20 Uhr
(se)In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnte die Polizei dank eines aufmerksamen Anrufers vorläufig zwei Verdächtige festnehmen, die in einen Getränkestand eingebrochen waren.
Ein Zeuge alarmierte die Polizei gegen 01.20 Uhr, nachdem er verdächtige Geräusche von den Marktständen auf dem Mauritiusplatz gehört und mehrere Personen weglaufen gesehen hatte. Die Einbrecher hatten den Rollladen des Verkaufsfensters gewaltsam geöffnet. Bei der Ankunft der Polizei konnten die flüchtenden Täter, ein 39-jähriger Mann und ein 23-jähriger Mann, festgenommen werden, und gestohlene Gegenstände wurden sichergestellt. Ein möglicher dritter Täter konnte fliehen. Die Ermittlungen dazu sind im Gange.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345 – 2340 beim 3. Polizeirevier zu melden.
2. Trickdiebstahl durch Ablenkung,
Wiesbaden, Reuchlinstraße, Freitag, 27.06.2025, 16.30 Uhr
(se)Bereits am Freitagnachmittag wurde eine Wiesbadenerin Opfer eines Trickdiebstahls.
Die Diebin sprach die Geschädigte gegen 16.30 Uhr in der Reuchlinstraße aus einem Auto heraus an und fragte nach dem Weg zum Krankenhaus. Im Verlauf des Gesprächs lenkte die Diebin die Frau so geschickt ab, dass sie die Kette vom Hals der Frau stehlen und gegen ein minderwertiges Schmuckstück austauschen konnte.
Die Täterin wurde als osteuropäisch aussehend, zwischen 50 und 55 Jahre alt, mit schwarzen Haaren und dunkler Kleidung beschrieben.
Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 bei der Wiesbadener Kriminalpolizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich leicht von 275 auf 270. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, wovon 237 Männer und 30 Frauen waren. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








