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Wiesbaden: Einbruchsprävention durch Polizeiberatung

Die Polizei informiert über Einbruchsschutz und psychologische Folgen für Opfer. Besuchen Sie den Informationsstand in Wiesbaden-Schierstein.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

Keine Chance für Einbrecher – Polizei berät an einem Informationsstand

65201 Wiesbaden-Schierstein, Hans-Römer-Platz, Dienstag, 18.06.2024, 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

„Bei uns ist nichts zu holen“ oder „Wenn die wollen, kommen die überall rein“ sind Vorurteile, die die Polizei häufig zu hören bekommt. Auch die Ansicht „Die Versicherung zahlt doch alles“ wird oft vertreten. Liebgewonnene Erinnerungsstücke kann allerdings auch die beste Versicherung nicht ersetzen.

Die psychologischen Folgen für das Opfer eines Einbruchs kann man zudem oft als die größeren Schäden bezeichnen. Die Verarbeitung eines solchen Ereignisses bedarf nicht selten eines langen Zeitraumes. Nicht jeder kann damit umgehen, dass ein Einbrecher in der eigenen Wohnung oder im Haus war. Kommen Sie deshalb zuerst zu uns, bevor der Einbrecher zu Ihnen kommt.

Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr können Sie sich bei den Fachleuten der Polizei auf dem Hans-Römer-Platz in Wiesbaden-Schierstein in Sachen Einbruchsschutz beraten lassen. Die Beamtinnen und Beamten zeigen Ihnen die Schwachstellen einer Immobilie auf und zeigen Lösungsmöglichkeiten von technischen Sicherungen, um es dem Einbrecher schwerer zu machen.

Kommen Sie vorbei. “ Wir sind für Sie da!“

Polizeipräsidium Westhessen

(Krminal-)Polizeiliche Beratungsstelle, Konrad-Adenauer-Ring 51, 65187 Wiesbaden Tel.: 0611-345-1616, e-Mail: beratungsstelle.ppwh@polizei.hessen.de

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 498 männlich, 71 weiblich und 275 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

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