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Wiesbaden: Einbrüche am Sonntag

Am Sonntag begingen Einbrecher in Wiesbaden mehrere Straftaten. Kriminelle erbeuteten Bargeld und Schmuck aus Wohnungen, während die Polizei Ermittlungen aufnahm.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Einbrüche am Sonntag,

In Wiesbaden-Dotzheim, in der Amrumer Straße und der Erich-Ollenhauer-Straße, am Sonntag, 26.01.2025, von 15 Uhr bis 20.15 Uhr

(mb)Am Sonntag begingen Einbrecher in Wiesbaden Straftaten und erbeuteten Wertgegenstände.

Zwischen 15 Uhr und 20.15 Uhr gelang es Kriminellen, über die Terrassentür in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Amrumer Straße einzudringen. Bei der Durchsuchung des gesamten Gebäudes fanden die Diebe Bargeld und Schmuck. Die Täter entkamen unerkannt mit ihrer Beute. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Unbekannte drangen zwischen 16.30 Uhr und 20 Uhr gewaltsam durch ein Fenster in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Erich-Ollenhauer-Straße ein. Es ist derzeit nicht bekannt, ob die Einbrecher etwas gestohlen haben. Der Sachschaden wird auf ungefähr 100 Euro geschätzt.

In beiden Fällen hat die Wiesbadener Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (0611) 345-0.

2. Zwei Pkw gestohlen,

In Wiesbaden, in der Calvinstraße und der Anne-Frank-Straße, von Dienstag, 21.01.2025, 18 Uhr bis Sonntag, 26.01.2024, 15 Uhr

(mb)Zwischen Dienstagabend und Sonntagmittag wurden in Wiesbaden zwei Autos entwendet.

Der Besitzer parkte seinen grauen Opel Corsa ordnungsgemäß am Dienstagabend um 18 Uhr am Straßenrand in der Calvinstraße. Am Freitagmorgen um 8 Uhr stellte er fest, dass sein Auto gestohlen worden war. Es gibt keine Hinweise auf die Täter. Zum Zeitpunkt des Diebstahls trug das Fahrzeug das Kennzeichen „WI-BB 421“. Ein schwarzer Opel Antara wurde zwischen Samstag und Sonntag auf unbekannte Weise gestohlen. Das Auto war zwischen 18 Uhr und 15 Uhr in der Anne-Frank-Straße, Hausnummer 2, geparkt. Zu diesem Zeitpunkt war das Kennzeichen „OF-W 1295“ angebracht. Der Wert des Autos beträgt etwa 5.000 Euro. Wenn Sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

3. Falsche Handwerker machen Beute,

In Wiesbaden-Schierstein, in der Moselstraße, am Donnerstag, 23.01.2025, von 11 Uhr bis 12 Uhr

(mb)Am Donnerstag begingen falsche Handwerker in Wiesbaden einen Diebstahl.

Gegen 11 Uhr klingelte ein Mann an der Tür einer Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Moselstraße. Er behauptete, dass es einen Wasserrohrbruch im Haus gebe und er die Leitungen überprüfen müsse. Da die Geschichte plausibel klang, ließ die Frau den Unbekannten gutgläubig in ihre Wohnung. Gemeinsam begaben sie sich ins Badezimmer. Währenddessen durchsuchte ein Komplize die Räume nach Wertsachen. Als die Bewohnerin hörte, wie die Tür zufiel, verließen auch die falschen Handwerker die Wohnung. Es stellte sich heraus, dass Münzen und Schmuck gestohlen wurden. Der erste Täter war etwa 30 Jahre alt, ungefähr 1,80 m groß und kräftig. Er sprach akzentfrei Deutsch und war dunkel gekleidet, mit einer schwarzen Strickmütze und einem Schal über dem Mund. Das Aussehen des Komplizen ist unbekannt.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden ermittelt. Wenn Sie Informationen zur Aufklärung des Falls haben, rufen Sie bitte die Rufnummer (0611) 345-0 an.

4. Wahlplakate gestohlen,

In Wiesbaden, in der Saarstraße, von Donnerstag, 23.01.2025, 22 Uhr bis Freitag, 24.01.2025, 4 Uhr

(mb)Unbekannte Täter stahlen in der Nacht zum Freitag etwa 40 Wahlplakate. Die Plakate waren zuvor an den Masten entlang der Saarstraße angebracht. Die Tat ereignete sich zwischen 22 Uhr und 4 Uhr. Es wurde eine Anzeige wegen Diebstahls erstattet. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.

5. Aggressiver Ladendieb festgenommen,

In Wiesbaden, in der Friedrichstraße, am Samstag, 25.01.2025, gegen 15:00 Uhr

(am)Am Sonntagnachmittag wurde in Wiesbaden ein aggressiver Ladendieb festgenommen. Der Dieb stahl gegen 15 Uhr Kleidungsstücke im Wert von etwa 1.400 Euro aus einem Geschäft in der Friedrichstraße. Der Ladendetektiv beobachtete ihn und stellte ihn im Ausgangsbereich. Der Dieb stieß den Detektiv weg und griff ihn an, verletzte ihn aber nicht. Mutige Passanten konnten den Täter festhalten, bis die Polizei eintraf. Der 30-jährige Mann aus Büdingen wird nun wegen räuberischen Diebstahls strafrechtlich verfolgt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 konstant, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Darunter waren 1974 männliche und 199 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2046 männliche und 217 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle in Deutschland registriert – 12625 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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