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Wiesbaden-Erbenheim: Falsche Polizeibeamte

Betrugsversuch durch falsche Polizeibeamte in Wiesbaden-Biebrich. Unbekannte versuchten Geld zu erlangen, indem sie sich als Polizeibeamte ausgaben.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Betrugsversuch durch falsche Polizeibeamte, Wiesbaden-Biebrich, Malmedeyer Straße, Donnerstag, 15.01.2026, 12:30 Uhr

(eh) Am Mittwochnachmittag riefen Betrüger bei einem Wiesbadener Bürger an, gaben sich als Polizeibeamte aus und versuchten so, Geld zu erlangen. Ein unbekannter Anrufer gab am Telefon an, Herr Wagner von der Polizei zu sein. In der Nähe des Wohnortes in Wiesbaden-Biebrich sei eine ältere Dame überfallen worden. Bereits zu diesem Zeitpunkt bemerkte der Angerufene den Betrugsversuch und legte auf. Der Polizei sind keine weiteren Betrugsversuche dieser Art vom Donnerstag bekanntgeworden. Die Maschen der Betrüger sind vielfältig, aber das Ergebnis ist immer das gleiche: Das Vermögen der Angerufenen sei in Gefahr und die Polizei müsse es jetzt sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertgegenstände bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch die Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies nicht tun. Bei solchen Anrufen einfach aufzulegen, ist nicht unhöflich, sondern meist die einzige Möglichkeit, die Täter loszuwerden. Durch geschickte Gesprächsführung erreichen die Betrüger, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher der dringende Appell: Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf! Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.

2. Frau im psychischen Ausnahmezustand droht mit Hammer, Wiesbaden, Langgasse, Donnerstag, 15.01.2026, 10:15 Uhr

(eh) Eine Frau hat am Donnerstag einer Mitarbeiterin in einer Bäckerei in der Langgasse gedroht. Die Frau betrat den Bäckerladen, drohte der Angestellten mit einem Hammer und versuchte, die Schaufensterscheibe einzuschlagen. Anschließend flüchtete sie in den Kurpark, wo sie drei weitere Passantinnen beleidigte und mit dem Hammer bedrohte. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen sie noch am Tatort fest. Da die Frau sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde sie in eine Fachklinik gebracht. Verletzt wurde niemand.

3. Diebstahl vom Beifahrersitz,

Wiesbaden, Phillipp-Holl-Straße, Donnerstag, 15.01.2026, 09:30 Uhr

(eh) Am Donnerstag entwendete eine mittlerweile ermittelte Jugendliche eine Geldbörse vom Beifahrersitz eines in der Phillipp-Holl-Straße geparkten Pkw. Am Donnerstagmorgen legte eine ältere Dame ihre Handtasche auf den Beifahrersitz ihres geparkten Pkw im Wiesbadener Rheingauviertel. Dann ging sie um ihr Auto herum, um auf den Fahrersitz einzusteigen. Innerhalb dieser kurzen Zeit hatte eine Jugendliche die Beifahrertür geöffnet und die Geldbörse aus der Handtasche auf dem Beifahrersitz genommen. Als die Dame sie ansprach, flüchtete sie. Die Täterin konnte durch die alarmierte Polizei bereits ermittelt werden und muss sich nun für ihre Tat verantworten.

4. Kontrollmaßnahmen der Polizei Wiesbaden, Wiesbaden, Stadtbereich, Donnerstag, 15.01.2026, 21:00 Uhr bis Freitag, 16.01.2026, 04:00 Uhr

(eh) Kräfte der Polizeidirektion Wiesbaden führten in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag geplante Kontrollmaßnahmen an mehreren Örtlichkeiten im Stadtgebiet durch. An einer eingerichteten Großkontrollstelle im Bereich eines Schwimmbades in der Mainzer Straße und drei weiteren kleineren Kontrollstellen im Stadtgebiet kontrollierten die Beamten in der Zeit von 21:00 bis 04:00 Uhr insgesamt 122 Fahrzeuge und 203 Personen. Die Kontrollen standen im Kontext „Dunkle Jahreszeit“ zur Verhinderung und Aufklärung von Wohnungseinbruchdiebstählen. Es wurden vier Strafverfahren eröffnet, zweimal wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine nach einer Trunkenheitsfahrt und eine wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Außerdem wurden insgesamt 29 Ordnungswidrigkeiten geahndet. Das wichtigste Hilfsmittel zur Verhinderung von Einbrüchen ist und bleibt die Bevölkerung. Sollten Sie etwas Verdächtiges feststellen, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie das für Ihren Wohnort zuständige Polizeirevier oder in aktuellen Fällen den Notruf 110. Denn effektiver Einbruchsschutz beginnt mit einer aufmerksamen Nachbarschaft.

5. Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall auf regennasser Fahrbahn, Wiesbaden-Erbenheim, Bundesstraße 455, Donnerstag, 15.01.2026, 10:10 Uhr

(eh) Am Donnerstag kam es auf der Bundesstraße 455 im Bereich Erbenheim auf regennasser Fahrbahn zu einem Unfall. Am Donnerstagmorgen befuhr die Frau die B455 aus Wiesbaden kommend und beabsichtigte, auf die A66 in Richtung Frankfurt aufzufahren. Im Kurvenbereich des Zubringers verlor sie auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die Schutzplanke. Dabei wurden die Fahrerin und ihre Beifahrerin leicht verletzt und durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Abfahrt musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden, das verunfallte Fahrzeug wurde abgeschleppt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in der Region Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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