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Wiesbaden-Erbenheim: Pfeffersprayangriff in Wiesbaden

Am frühen Sonntagmorgen wurde in Wiesbaden zweimal Pfefferspray eingesetzt. Ein 26-Jähriger wurde von einer Gruppe angegriffen, später gerieten zwei Männer in Streit und sprühten sich gegenseitig ins Gesicht.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Mit Pfefferspray attackiert,

Wiesbaden, Wagemannstraße, Sonntag, 10.11.2024, 0.10 Uhr und 2.15 Uhr

(mb)Am frühen Sonntagmorgen kam es in Wiesbaden zweimal zu einem Einsatz von Pfefferspray.

Gegen 0.10 Uhr wurde ein 26-Jähriger aus Eich in der Wagemannstraße aus einer Gruppe von drei bis fünf Personen heraus angegriffen. Laut Aussage des Geschädigten sollen die Männer unvermittelt auf ihn zugekommen sein, wobei ihm ein Grupenmitglied Pfefferspray ins Gesicht gesprüht habe. Als er sich auf den Boden gelegt und seine Arme schützend vor den Kopf gehalten habe, sei er noch getreten worden. Die Angreifer im Alter von 20 bis 30 Jahren flüchteten anschließend. Eine Person hiervon trug eine schwarze Jacke mit weiß/grauer Kapuze und hellblauer Jeans. Der 26-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Knapp zwei Stunden später wurde erneut in der Wagemannstraße Pfefferspray eingesetzt. Vor den Augen einer Streifenbesatzung gerieten zwei Männer in Streit. Während ein 23-jähriger Wiesbadener seinen 25-jährigen Kontrahenten beleidigte und ihm Pfefferspray ins Gesicht sprühte, schlug dieser zurück. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Beiden Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

Hinweise zu den Taten nimmt das 1. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 entgegen.

2. Einbrecher unterwegs,

Wiesbaden, Georg-Schollmayer-Weg, Verdistraße, Neuberg, Steubenstraße, Seybertstraße, Carl-von-Ossietzky-Straße, Freitag, 08.11.2024, 17 Uhr bis Sonntag, 10.11.2024, 17.45 Uhr

(mb)Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes wurden der Wiesbadener Polizei mehrere Einbrüche gemeldet. In einigen Fällen gelangten die Täter nicht in die Innenräume der angegangenen Objekte, bzw. steht nicht abschließend fest, ob etwas entwendet wurde.

Zwischen Freitagnachmittag und Samstagmittag wurde bekannt, dass es im Georg-Schollmayer-Weg zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen war. Hierbei hinterließen der oder die Täter Sachschaden an einem Fenster. Am Samstagmittag, gegen 14.30 Uhr bemerkte eine Anwohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Verdistraße zwei Personen, die sich an der Hauseingangstür zu schaffen machten. Als die Frau die beiden ansprach, flüchteten diese fußläufig. Die Täter waren 25 bis 30 Jahre alt. Während ein Mann circa 1,70 m groß und von kräftiger Gestallt war, hatte der andere schwarze Haare und trug eine helle Jacke und eine dunkle Hose. In der Straße „Neuberg“ wurde am Samstag zwischen 17 Uhr und 19 Uhr eine Wohnung angegangen. Die Einbrecher gelangten über eine rückwärtig gelegene Tür von außen gewaltsam in die Innenräume und durchsuchten diese. Mit Bargeld und einem Laptop entkamen sie unerkannt. Am Samstag schlugen Einbrecher zwischen 16 Uhr und 23.30 Uhr die Balkontür einer Erdgeschosswohnung in der Steubenstraße ein und gelangten so in die Wohnung. Ob etwas entwendet wurde, bedarf noch der Ermittlung. Der hinterlassene Sachschaden beträgt etwa 2.000 Euro. Von Samstagmittag bis Sonntagmittag drangen Unbekannte über ein Fenster in eine Hochparterrewohnung in der Seybertstraße ein und durchsuchten den Innenraum nach Wertgegenständen. Mit Bargeld und Schmuck traten die Täter die Flucht an. Am Sonntagmittag öffneten die Diebe rabiat ein Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Carl-von-Ossietzky-Straße. Über etwaiges Diebesgut ist zum jetzigen Zeitpunkt nichts bekannt.

In allen Fällen hat die Wiesbadener Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer (0611) 345-0 um Hinweise.

3. Einbruch in Restaurant,

Wiesbaden, Friedrichstraße, festgestellt am Samstag, 09.11.2024, 9.50 Uhr

(mb)Am Samstagmorgen stellte ein Restaurantbesitzer in Wiesbaden einen Einbruch in sein Geschäft fest.

Die Gaststätte, welche in einem in der Friedrichstraße befindlichen Mehrfamilienhaus ansässig ist, wurde von den Tätern über ein Erdgeschossfenster betreten. Im Innenraum fanden die Unbekannten 100 Euro in einer Geldkassette sowie ein Sparschwein mit Trinkgeld vor und nahmen dies mit. Letztlich entkamen die Einbrecher unerkannt.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

4. Pkw entwendet,

Wiesbaden-Bierstadt, Von-Bergmann-Straße, Mittwoch, 06.11.2024, 11 Uhr bis Samstag, 09.11.2024, 10.30 Uhr

(mb)Zwischen Mittwoch und Samstag wurde in Wiesbaden ein Pkw entwendet.

Im Tatzeitraum war der PKW, ein schwarzer Peugeot 5008 in der Von-Bergmann-Straße in Höhe Hausnummer 49 geparkt. Als die Besitzer gegen 10.30 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrten, stellten sie den Diebstahl fest. Zuletzt waren die amtlichen Kennzeichen „AC-FE 5027“ an dem Peugeot angebracht. Der Wert des PKW liegt bei circa 25.000 Euro.

Hinweise im konkreten Fall werden von der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter (0611) 345-0 entgegengenommen.

5. Kraftrad aus Tiefgarage entwendet,

Wiesbaden, Hohenstaufenstraße, Samstag, 09.11.2024, 19.30 Uhr

(mb)Am Samstagabend wurde aus einer Tiefgarage in Wiesbaden ein Kraftrad von zwei Tätern entwendet.

Ersten Ermittlungen zufolge verschafften sich die beiden Diebe gegen 19.30 Uhr auf unbekannte Art und Weise Zutritt in die Tiefgarage in der Hohenstaufenstraße und entwendeten ein dort abgestelltes rotes Motorrad der Marke „Piaggio Gilera Runner“. An dem Zweirad, das einen ungefähren Wert von 4.000 Euro hat, war zum Tatzeitpunkt das Kennzeichen „WI-ZG 28“ angebracht. Die beiden Diebe werden im Alter von 20 bis 30 Jahren und als dünn beschrieben. Einer der beiden soll an Krücken gelaufen sein.

Hinweise auf die Tat richten Sie bitte an die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0.

6. Personenkontrolle führt zur Festnahme, Wiesbaden, Westendstraße, Samstag, 09.11.2024, 2.10 Uhr

(mb)In der Nacht von Freitag auf Samstag führte eine Personenkontrolle in Wiesbaden zu einer Festnahme.

Gegen 2.10 Uhr erkannte eine Streifenbesatzung des 3. Polizeireviers einen Fahrradfahrer in der Westendstraße und unterzog diesen aufgrund von wiederholten Fahrraddiebstählen in der Vergangenheit einer Kontrolle. Hierbei stellten die Beamten fest, dass gegen die Person ein Haftbefehl vorlag. Bevor der 44-jährige Wiesbadener zum Revier transportiert wurde, durchsuchten die Polizisten ihn und fanden neben einer geladenen Gaspistole und einem Messer noch Drogen. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eröffnet. Da der Wiesbadener den im Haftbefehl offenen Geldbetrag nicht zahlen konnte, wurde er im Anschluss in eine Justizvollzuganstalt verbracht.

7. Streitigkeiten an Informationsstand,

Wiesbaden, Kirchgasse, Samstag, 09.11.2024, 12.30 Uhr

(mb)Am Samstagmittag kam es in der Wiesbadener Innenstadt an einem politischen Informationsstand zu einem Streit.

Gegen 12.30 Uhr erschien ein 17-Jähriger aus Rüsselsheim an dem in der Kirchgasse seit 9 Uhr aufgebauten Stand und schrieb beleidigende Worte mittels Kreide auf den Boden. In der Folge kam es zum Streit mit anschließendem Gerangel zwischen dem Jugendlichen und einem Teilnehmer der Veranstaltung. Hierbei wurde jedoch niemand verletzt. Hinzugerufene Polizeikräfte schlichteten den Streit und sprachen einen Platzverweis gegen den 17-Jährigen aus. Weitere Einsatzanlässe waren bis zum Abbau des Standes gegen 14 Uhr nicht zu vermelden.

Autobahnstation Wiesbaden:

1. Fahrzeug überschlägt sich,

B 66, Anschlusstelle Erbenheim, Samstag, 09.11.2024, 11.55 Uhr

(mb)Am Sonntagmittag überschlug sich ein Pkw auf der A 66, nachdem er von der Fahrbahn abkam.

Gegen 11.55 Uhr befuhr ein 20-jähriger Hattersheimer die BAB 66 in Richtung Rüdesheim. Bei einem Fahrstreifenwechsel verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem er anschließend mit einem Hügel kollidierte, überschlug sich das Fahrzeug mehrfach, bis es etwa 20 Meter weiter zum Stehen kam. Der 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Der blaue Polo musste abgeschleppt werden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 auf 270. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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