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Wiesbaden: Falsche Handwerker

Eine Seniorin in Wiesbaden wurde von falschen Handwerkern bestohlen. Die Täter entkamen mit Bargeld und Schmuck, während die Rentnerin abgelenkt wurde.

Foto: unsplash

Wiesbaden (ost)

1. Betrügerische Bauarbeiter,

Wiesbaden-Südost, Theodorenstraße, Montag, 09.02.2026, 13:10 Uhr

(kq)Am Montagnachmittag wurde eine ältere Dame in der Theodorenstraße in Wiesbaden Opfer von falschen Handwerkern. Gegen 13:10 Uhr sprach ein unbekannter Mann die Rentnerin an ihrer Haustür an und behauptete, dass er ein Handwerker sei und beauftragt wurde, eine defekte Wasserleitung zu reparieren. Unter diesem Vorwand gelangte der Unbekannte in die Wohnung der Frau. Während die Wiesbadenerin abgelenkt wurde, konnte ein Komplize unbemerkt eindringen und die Wohnung nach Wertsachen durchsuchen. Die Täter konnten mit Bargeld und Schmuck entkommen, bevor die Rentnerin den Diebstahl bemerkte. Ein Täter wurde als männlich, 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftig und mit kurzen Haaren beschrieben. Er trug ein dunkelblaues T-Shirt und eine dunkelblaue Jeans. Sein Komplize war männlich, 35-40 Jahre alt, schlank und mit kurzen, hellen Haaren. Er trug eine gelbe Weste. Die Polizei warnt davor, unbekannte Handwerker in die Wohnung zu lassen, wenn sie nicht angefordert wurden. Bei Schadensfällen wie Wasserrohrbrüchen sollte man zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachfragen, ob die Behauptung stimmt. Gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein echter Handwerker wird Verständnis für Nachfragen haben. Hinweise nimmt die Polizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.

2. Betrügerische Bankangestellte

Wiesbaden, Montag, 09.02.2026, 15:40 Uhr – 17:30 Uhr

(kq)Am Montagnachmittag wurden Telefonbetrüger einem Wiesbadener Paar Bargeld gestohlen, indem sie sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Das Paar erhielt einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter ihrer örtlichen Bank. In dem Telefonat wurde behauptet, dass versucht wurde, Geld von ihrem Konto im Ausland abzubuchen. Um dies zu stoppen, wurde das Paar angewiesen, Zugang zu ihrem Konto zu gewähren. Auf diese Weise gelang es den Betrügern, mehrere Tausend Euro abzubuchen. Seien Sie bei solchen Anrufen äußerst vorsichtig! Bankmitarbeiter werden Sie niemals nach PINs, Passwörtern oder anderen Codes am Telefon fragen. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung zu tätigen.

Verlassen Sie sich nicht auf die Anzeige Ihres Telefons. Die Nummer kann manipuliert werden und ist kein Beweis für die Echtheit des Anrufers. Beenden Sie solche Anrufe sofort und kontaktieren Sie Ihre Bank. Diese wird bestätigen, ob es sich um Betrüger oder um Ihre Bank handelt. Im Zweifelsfall rufen Sie die Polizei oder den Notruf 110 an.

3. Trickdiebin bestiehlt ältere Dame,

Wiesbaden-Nordost, Hildastraße, Montag, 09.02.2026, 11:45 Uhr

(kq)Am Montagmittag wurde in der Hildastraße in Wiesbaden-Nordost eine ältere Dame Opfer eines Trickdiebstahls. Eine unbekannte Täterin sprach um 11:45 Uhr eine ältere Dame an und versuchte, ihr eine Halskette zu verkaufen. Als die Dame ablehnte, legte die Täterin die Kette um ihren Hals und stahl sie unbemerkt, bevor sie mit einem silbernen Kleinwagen mit polnischem Kennzeichen floh. Die Trickdiebin war etwa 60 Jahre alt, ca. 160 cm groß, mit grauen, schulterlangen Haaren und einem „osteuropäischen“ Aussehen. Ihr Begleiter war männlich, mit „osteuropäischem“ Aussehen, dunkelblonden Haaren und Schnurrbart. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0611) 345-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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