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Wiesbaden: Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld und Schmuck

Falsche Polizisten haben am Mittwoch einen Mann aus Hochheim um 25.000 Euro gebracht. Die Betrüger gaben vor, dass seine Tochter inhaftiert sei.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Falsche Polizisten erbeuten Geld und Schmuck, Hochheim und Wiesbaden, Coulinstraße, Mittwoch, 23.10.2024, 16 Uhr

(ro)Am Mittwoch haben falsche Polizisten einem Mann aus Hochheim sein Geld und Schmuck genommen. Die Betrüger kontaktierten den Mann aus Hochheim telefonisch. Seine Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sitze nun im Gefängnis. Um sie freizubekommen, müsse der Angerufene eine hohe Geldsumme zahlen. In diesem Fall sammelte der Mann Bargeld und Schmuck im Wert von 25.000 Euro, stieg in ein Taxi und übergab das Geld um 16 Uhr in der Coulinstraße in Wiesbaden an eine unbekannte Frau im Alter von 40 bis 50 Jahren. Nach der Übergabe bestellte die Unbekannte dem Mann ein weiteres Taxi, das ihn nach Hause brachte. Als die Polizei benachrichtigt wurde, waren die Betrüger bereits verschwunden.

Wenn Sie am Mittwochnachmittag verdächtige Beobachtungen in der Coulinstraße gemacht haben, kontaktieren Sie bitte die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0.

Bei der beschriebenen Betrugsmasche handelt es sich um den sogenannten „Schockanruf“. Diese Masche zielt speziell auf ältere Bürger ab. Diese könnten im schlimmsten Fall überfordert sein, wenn die Betrüger sich am Telefon als Polizei ausgeben und durch ihr geschicktes und professionelles Auftreten gezielt die Ängste und Sorgen ihrer Opfer ausnutzen. Oft haben ältere Menschen besonders den Wunsch, ihren Kindern oder Enkelkindern zu helfen. Deshalb appelliert die Polizei: Überlegen Sie, wer in Ihrem Bekanntenkreis noch nicht über diese Betrugsmasche informiert ist, und sprechen Sie sie gezielt darauf an. Nur so kann diesem Treiben Einhalt geboten werden.

2. Einbrecher machen Beute,

Wiesbaden, Nicolaistraße, Donnerstag, 24.10.2024, 12.40 Uhr bis 22.55 Uhr

(jh)Am Donnerstag machten Einbrecher in Wiesbaden Beute. Zwischen 12.40 Uhr und 22.55 Uhr nutzten die Täter einen Grill, um auf den Balkon einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Nicolaistraße zu gelangen. Mit einem unbekannten Werkzeug beschädigten sie ein Fenster und gelangten so ins Innere. Die Unbekannten durchsuchten die Räume und flüchteten anschließend mit Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro. Das Fenster wurde dabei mit einem Sachschaden von etwa 1.500 Euro beschädigt.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden ermittelt und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

3. Schwangere angegriffen,

Wiesbaden, Daimlerstraße, Donnerstag, 24.10.2024, 9.05 Uhr

(jh)Am Donnerstag wurde in Wiesbaden eine schwangere Frau von einem Unbekannten attackiert. Die 38-jährige Wiesbadenerin war mit ihrer Tochter zu Fuß in der Daimlerstraße unterwegs, als ein mutmaßlich betrunkener Mann auf sie zukam. Der Unbekannte trat der Frau unerwartet in die Hüfte. Als die 38-Jährige ankündigte, die Polizei zu rufen, ergriff der aggressive Fußgänger die Flucht. Er soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein und dunkle Kleidung getragen haben.

Zeugen werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier in Wiesbaden in Verbindung zu setzen.

4. Fahrrad gestohlen,

Wiesbaden, Obere Webergasse, Donnerstag, 19 Uhr bis 21 Uhr

(jh)Am Donnerstag wurde in Wiesbaden ein E-Bike gestohlen. Die Besitzerin hatte ihr schwarzes Pedelec der Marke „Cube“ gegen 19 Uhr in der Obere Webergasse mit einem Schloss gesichert. Als sie um 21 Uhr zurückkehrte, musste sie feststellen, dass Unbekannte das Fahrrad gestohlen hatten. Der Wert des Fahrrads beträgt knapp 4.000 Euro.

Hinweise nimmt das 4. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2440 entgegen.

5. Diebe stehlen Baggerschaufel,

Wiesbaden, Lessingstraße, Donnerstag, 17.10.2024, 17.30 Uhr bis Montag, 21.10.204, 8.30 Uhr

(jh)In der vergangenen Woche wurde in Wiesbaden eine Baggerschaufel von einer Baustelle gestohlen. Das Anbaugerät des Baggers lag seit Donnerstag, dem 17.10.2024, um 17.30 Uhr auf einer Baustelle in der Lessingstraße. Als die Arbeiter am Montag zur Baustelle zurückkehrten, stellten sie fest, dass die Schaufel zum Erdaushub fehlte. Der Wert des Werkzeugs beträgt etwa 250 Euro.

Das 3. Polizeirevier in Wiesbaden bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-2340.

6. Unfall mit zwei Verletzten und hohem Sachschaden, Wiesbaden, Klarenthaler Straße/Kurt-Schumacher-Ring, Donnerstag, 24.10.2024, 18 Uhr

(jh)Am Donnerstagabend kam es in Wiesbaden zu einem Unfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Gegen 18 Uhr fuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem BMW den Kurt-Schumacher-Ring von der Dotzheimer Straße in Richtung Elsässer Platz. An der Kreuzung zur Klarenthaler Straße wollte der BMW-Fahrer geradeaus fahren. Von links näherte sich eine 49-jährige Frau mit ihrem Renault aus der Klarenthaler Straße. Die Frau missachtete anscheinend die für sie rote Ampel. Durch die Kollision wurde die Frau schwer und der Fahrer des BMW leicht verletzt. Beide wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Autos waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt.

Das 3. Polizeirevier in Wiesbaden bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2021/2022

Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 13402 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 15523 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1321 im Jahr 2021 auf 1570 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1019 auf 1132, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 963 auf 1084 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 56 auf 48 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 416 auf 522. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Fahrraddiebstähle in Deutschland registriert – 62400 Fälle.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 13.402 15.523
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.321 1.570
Anzahl der Verdächtigen 1.019 1.132
Anzahl der männlichen Verdächtigen 963 1.084
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 56 48
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 416 522

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.406 Fälle, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten lediglich 1.202 Fälle aus, also 0,88%. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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