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Wiesbaden / Frankfurt: Geplante Auftragsmorde verhindert

Zollfahndungsamt Frankfurt und Hessisches Landeskriminalamt vereiteln Anschlagspläne in Frankfurt. Fünf Personen festgenommen, Schusswaffen und Drogen sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden / Frankfurt (ost)

Gemeinsame Bekanntgabe des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamts vom 07.07.2026

Mit Hilfe von Spezialeinheiten haben Zollfahndungs- und Polizeikräfte am vergangenen Freitag, dem 03.07.2026, potenzielle Auftragsmorde in der Frankfurter Innenstadt vereitelt. Die Einsatzkräfte haben fünf Personen in Frankfurt vor der geplanten Tat festgenommen und bei Durchsuchungen zwei scharfe Waffen, 50 Schuss Munition, weitere beweiserhebliche Gegenstände und etwa 300 Gramm Haschisch beschlagnahmt. Unter den festgenommenen jungen Männern im Alter von 18 bis 19 Jahren befindet sich auch der vermeintliche Schütze der geplanten Auftragsmorde.

Durch Ermittlungsmaßnahmen in einem laufenden Verfahren haben die Fahnder von Zoll und Polizei am 03.07.2026 erfahren, dass die Gruppe noch am selben Tag plante, mindestens eine Person von einem beauftragten Schützen erschießen zu lassen. Die Tat sollte zudem vom Auftragsschützen mit einer Videobrille aufgezeichnet werden. Nur durch das sofortige Eingreifen der Zollfahndungs- und Polizeikräfte konnten unmittelbar bevorstehende Auftragsmorde verhindert werden.

Die festgenommenen Tatverdächtigen wurden am 04.07.2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt, der die Untersuchungshaft für die fünf Beschuldigten angeordnet hat. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, dem Zollfahndungsamt Frankfurt und dem Hessischen Landeskriminalamt durchgeführt.

Quelle: Presseportal

nf24