Am Montag führte die Polizei in Wiesbaden umfangreiche Verkehrskontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durch. Schwerpunkte waren u.a. Ladungssicherung und Fahrerlaubnisse, mit 33 Ordnungswidrigkeiten und sieben Straftaten festgestellt.
Wiesbaden: Gemeinsame Verkehrskontrollen des gewerblichen Güterverkehrs

Wiesbaden (ost)
Gemeinsame Überprüfung des gewerblichen Güterverkehrs, Wiesbaden, Montag, 17.08.2026, 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
(kq)Am Montag führten die Behörden in Wiesbaden zusammen mit anderen Organisationen umfangreiche Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durch.
Ein besonderes Augenmerk lag auf Kleintransportern mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen.
Zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr wurden an insgesamt drei Kontrollpunkten Fahrzeuge in Richtung Wiesbaden-Mainz-Kastel überprüft. Unterstützt wurde die Polizei dabei vom Hauptzollamt Darmstadt, der Gefahrgutüberwachung und der Stadtpolizei der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Die Kontrollschwerpunkte lagen auf dem technischen Zustand der Fahrzeuge, der Ladungssicherung, der Einhaltung der Sozialvorschriften sowie der Überprüfung von Führerscheinen und der Fahrtüchtigkeit der Fahrer.
Insgesamt wurden 62 Fahrzeuge und 84 Personen kontrolliert. Dabei wurden 33 Ordnungswidrigkeiten und sieben Straftaten festgestellt.
Vor allem Verstöße gegen die Ladungssicherungsvorschriften wurden häufig festgestellt. Insgesamt wurden 14 Fälle beanstandet. Zudem wurden 13 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt.
Drei Fahrer hatten keine gültige Fahrerlaubnis. In zwei Fällen wurden auch Ermittlungsverfahren wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Bei einer Kontrolle wurde ein ausländischer Führerschein vorgelegt, der nach ersten Erkenntnissen eine Totalfälschung war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.
Zusätzlich stellten die Einsatzkräfte unter anderem einen Verstoß gegen die Gefahrgutvorschriften, einen Handyverstoß sowie einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz fest.
Die Polizei wird auch weiterhin Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durchführen, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu überprüfen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden betragen 6.914 Fälle, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen 1.164 Fälle aus, was 0,8% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte sind 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








