In der Nacht wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, um Brandgeruch in Wiesbaden zu untersuchen. Trotz intensiver Suche wurde keine Brandstelle gefunden.
Wiesbaden: Hubschraubereinsatz bei Brandgeruchsmeldungen

Wiesbaden (ost)
1. Helikoptereinsatz nach Berichten über Brandgeruch Wiesbaden, Innenstadt, Dienstag, 28.07.2026, 03:00 Uhr
(jw) In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Polizeihubschrauber zur Unterstützung gerufen, nachdem mehrere Berichte über Brandgeruch aus verschiedenen Teilen des Wiesbadener Stadtgebiets eingegangen waren, die zunächst keinem spezifischen Ort zugeordnet werden konnten.
Trotz intensiver Sucheinsätze durch Einsatzkräfte am Boden und aus der Luft konnte keine Brandstelle gefunden werden. Auch der eingesetzte Polizeihubschrauber konnte keine Hinweise auf ein Brandgeschehen feststellen.
In diesem Zusammenhang betont die Polizei, dass der Helikoptereinsatz und der unklare Brandgeruch nichts mit den Mülltonnenbränden zu tun haben, die in derselben Nacht bekannt wurden. Aufgrund der verschiedenen Einsatzzeiten und der bisherigen Erkenntnisse besteht kein Zusammenhang zwischen den Vorfällen.
In der Nacht kam es in Wiesbaden insgesamt zu zehn Mülltonnenbränden. Die Brände ereigneten sich in der Adolfsallee, Oranienstraße, Scheffelstraße, Frank-Wedekind-Straße, Freudenbergstraße und Dachsbergstraße.
Es gab keine Verletzten durch die Brände, und das Feuer griff nicht auf Gebäude über. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro.
Alle Zeugen oder Personen, die Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611/345-0 bei der Kriminalpolizei Wiesbaden zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








