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Wiesbaden / Kassel: Polizeilicher Schusswaffengebrauch nach Bedrohung von Polizeibeamten

Gesundheitszustand des Tatverdächtigen kritisch. Ein 66-jähriger Fahrer bedrohte die Beamten mit einer Schusswaffe, wurde lebensgefährlich verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden / Kassel (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA)

Am Abend des Donnerstags, 02.07., ereignete sich gegen 20:00 Uhr in einem Ortsteil von Guxhagen im Schwalm-Eder-Kreis ein Vorfall mit Schusswaffengebrauch im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einer möglichen Trunkenheitsfahrt. Es wird berichtet, dass der 66-jährige Fahrer zuvor die Polizeibeamten mit einer Schusswaffe bedroht hat.

Nach dem aktuellen Stand der Untersuchungen wurde der Polizei von einem Zeugen ein Fahrzeug gemeldet, dessen Fahrweise verdächtig war. Nachdem der Fahrer identifiziert wurde, begaben sich Polizeibeamte zu seiner Wohnadresse, um den Vorfall weiter zu klären.

Vor Ort soll der 66-jährige Fahrer des Autos die Beamten in der Nähe seiner Wohnung mit einer Schusswaffe, die mutmaßlich eine Schreckschusswaffe war, bedroht haben. Daraufhin griffen die Polizeibeamten zu ihren Schusswaffen und der Mann wurde lebensgefährlich im Oberkörper verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Es wurde keine weiteren Personen verletzt.

Gegen den 66-jährigen Verdächtigen wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr und Bedrohung eingeleitet.

Wie üblich bei Fällen von polizeilichem Schusswaffengebrauch wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag zur rechtlichen Überprüfung des Schusswaffeneinsatzes eingeleitet.

Die genauen Umstände der Tat und des Einsatzes werden derzeit von der Staatsanwaltschaft Kassel und dem Hessischen Landeskriminalamt untersucht. Der Tatort wurde abgesperrt und Spuren wurden gesichert.

Quelle: Presseportal

nf24