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Wiesbaden-Klarenthal: Öffentlicher Widerstand gegen Kontrolle

Am Donnerstagmittag leistete ein stark alkoholisierter Mann in den Reisinger Anlagen Widerstand gegen die Stadtpolizei und griff diese körperlich an. Ein Stadtpolizist wurde dabei leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Ein Mann, der in der Öffentlichkeit urinierte, widersetzte sich der Kontrolle in den Reisinger Anlagen in Wiesbaden am Donnerstag, den 02.04.2026, um 13:50 Uhr.

Während einer Personenkontrolle der Stadtpolizei in den Reisinger Anlagen am Donnerstagmittag kam es zu einem Vorfall.

Um 13:50 Uhr trafen Stadtpolizeibeamte eine Person an, die in einen Busch urinierte. Der 29-jährige Mann verhielt sich während der Kontrolle aggressiv, leistete keinen Widerstand gegen die Anweisungen der Stadtpolizei und griff sie teilweise sogar körperlich an. Er wurde festgenommen und an die Landespolizei übergeben, die ihn in ein nahegelegenes Polizeirevier brachte. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen und erwartet nun ein Strafverfahren.

Während des Widerstands wurde ein Stadtpolizist leicht verletzt, konnte aber seinen Dienst fortsetzen.

2. Ein versuchter Taschendiebstahl ereignete sich in der Kirchgasse 72 in Wiesbaden am Donnerstag, den 02.04.2026, um 14:24 Uhr.

Am Donnerstagmittag kam es zu einem versuchten Diebstahl in einem Drogeriegeschäft in Wiesbaden.

Um 14:20 Uhr betraten der Geschädigte und zwei unbekannte Männer das Drogeriegeschäft in der Kirchgasse 72. Der Ladendetektiv bemerkte das verdächtige Verhalten der beiden Männer, die dem Geschädigten folgten. Einer der Männer versuchte, in die Jackentasche des Geschädigten zu greifen, was jedoch vom Ladendetektiv verhindert wurde. Anschließend flüchteten beide in unbekannte Richtung.

Der erste Täter war ein Mann im Alter von 25-30 Jahren mit nach hinten gegelten Haaren und osteuropäischem Aussehen. Er trug eine schwarze Lederjacke, ein weißes Hemd, schwarze Jeans und weiße Sneaker.

Der zweite Täter war ein Mann im Alter von 30-35 Jahren mit kurzen Haaren, Geheimratsecken und osteuropäischem Aussehen. Er trug einen dunkelblauen Kapuzenpullover, ein rotes Oberteil, khakifarbene Hose und schwarze Sneaker.

Hinweise nimmt die Polizei Wiesbaden unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.

3. Eine Person mit einer Schusswaffe wurde in der Hochheimer Straße in Mainz-Kostheim in Wiesbaden am Donnerstag, den 02.04.2026, um 20:30 Uhr gesichtet.

Am Donnerstagabend löste die Meldung über einen bewaffneten Mann an einem Einkaufsmarkt in der Hochheimer Straße einen Einsatz starker Polizeikräfte aus.

Um 20:30 Uhr meldete eine Anwohnerin zwei Männer, die sich vor einem Einkaufsmarkt in der Hochheimer Straße in Mainz-Kostheim aufhielten und mit einer Schusswaffe hantierten.

Die Polizei konnte die Männer vor Ort festnehmen. Bei einer Durchsuchung fanden sie einen Revolver, der sich später als Luftdruckpistole herausstellte. Der 58-jährige Besitzer der Waffe wurde nach Hause entlassen, aber ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet und die Waffe beschlagnahmt.

4. In der Friedrich-Ebert-Allee in Wiesbaden kam es am Donnerstag, den 02.04.2026, um 23:33 Uhr zu einer Schlägerei zwischen fünf jungen Männern in einem Linienbus.

Ein Zeuge meldete um 23:33 Uhr eine Schlägerei an der Einmündung zur Friedrich-Ebert-Allee gegenüber dem Hauptbahnhof. Die Auseinandersetzung begann im Linienbus, der von Mainz nach Wiesbaden fuhr, und eskalierte vor dem Bus zwischen fünf jungen Männern.

Sechs Streifen der Wiesbadener Polizei trafen alle Beteiligten vor Ort an. Drei Wiesbadener im Alter von 17-24 Jahren und zwei Heranwachsende aus dem Landkreis Alzey-Worms hatten sich gegenseitig geschlagen und getreten. Alle Männer wurden vor Ort behandelt, hatten jedoch nur leichte Verletzungen und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Männer entlassen.

5. In der Wellritzstraße in Wiesbaden wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Mann von einer Gruppe von zehn Personen verletzt.

Um 03:38 Uhr meldete ein Passant eine Schlägerei in der Wellritzstraße, bei der eine Gruppe von etwa zehn Personen auf eine am Boden sitzende Person einschlug.

Der 33-jährige Mann aus Gelnhausen hatte Schürfwunden im Gesicht und an den Händen. Die Täter konnten nicht mehr gefunden werden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Wiesbaden zu melden.

Der Verletzte wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Taschendiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5338 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6038 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 604 auf 649. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 549 auf 574, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 464 auf 473 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 85 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 468 auf 495. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.338 6.038
Anzahl der aufgeklärten Fälle 604 649
Anzahl der Verdächtigen 549 574
Anzahl der männlichen Verdächtigen 464 473
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 85 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 468 495

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen (81,02%). Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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