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Wiesbaden-Klarenthal: Raub mit Pfefferspray

Ein 29-Jähriger wurde in Wiesbaden beim Privatgeschäft mit Pfefferspray besprüht und ausgeraubt. Die Täter flüchteten mit über 3.000 Euro Bargeld.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Raubüberfall mit Pfefferspray, Wiesbaden-Klarenthal, Graf-von-Galen-Straße, Montag, 24.06.2024, 20.35 Uhr

(mb)Am Montagabend wurde ein 29-Jähriger in Wiesbaden während eines privaten Geschäfts mit Pfefferspray besprüht und ausgeraubt.

Um das Geschäft abzuwickeln, traf sich das Opfer mit dem Verkäufer im Stadtteil Klarenthal in Wiesbaden. Als der Mann gegen 20.35 Uhr vor dem Gebäude Graf-von-Galen-Straße 23 ankam, wurde er von zwei unbekannten Männern begrüßt, die behaupteten, seine Geschäftspartner zu sein. Während des Verkaufsgesprächs setzte sich das Opfer auf eine Bank und zeigte den vereinbarten Kaufpreis. In diesem Moment sprühte einer der beiden Unbekannten dem 29-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht. Der andere Täter nahm über 3.000 Euro Bargeld und steckte es ein. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Hausnummer 11. Aufgrund der Auswirkungen des Reizstoffs konnte das Opfer sie nicht verfolgen und wurde später von einem Rettungswagen versorgt. Die Täter waren zwischen 18 und 20 Jahre alt. Einer war 1,75 m bis 1,80 m groß, schlank und sprach akzentfreies Deutsch. Er trug eine beige-braune Gucci-Cap, eine blaue Skinny-Jeans und Sneaker sowie eine graue Umhängetasche der Marke „Goyard“ mit Monogrammmuster. Sein schwarzes Haar war an den Seiten rasiert und oben leicht gelockt. Der zweite Täter war 1,70 m bis 1,75 m groß und kräftig. Sein hellbraunes Haar war kurz geschnitten. Er trug ein schwarzes T-Shirt mit weißer Aufschrift, möglicherweise „Valentino“.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (0611) 345-0.

2. Widerstand bei Festnahme geleistet, Wiesbaden-Westend, Platz der Deutschen Einheit, Montag, 24.06.2024, 23.45 Uhr

(mb)Ein 23-Jähriger leistete am Montagabend in Wiesbaden Widerstand, als er nach einer vorangegangenen Körperverletzung festgenommen werden sollte.

Um 23.45 Uhr wurde das 1. Polizeirevier über eine Schlägerei am Platz der Deutschen Einheit informiert. Zwei Streifenteams wurden sofort entsandt. Einer der Beteiligten an der Schlägerei lief trotz Aufforderung, stehen zu bleiben, weg und stellte sich vor ein Auto in der Bleichstraße. Da er bei der folgenden Festnahme Widerstand leistete, wurde der 23-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt. Als er laut schrie, nahmen anwesende Unbeteiligte Partei für ihn. Auf dem Revier wurden dem Mann Fußfesseln angelegt, da er sich auch beim Transport zur Dienststelle wehrte. Weder die Polizeibeamten noch der Festgenommene wurden verletzt. Während seines Aufenthalts im 1. Polizeirevier beruhigte sich der 23-Jährige, erhielt einen Platzverweis und wurde entlassen. Er muss sich nun wegen Körperverletzung und Widerstands verantworten. Gegen den anderen Beteiligten an der Schlägerei wurde ebenfalls ein Verfahren eingeleitet.

3. Pfefferspray im Bus versprüht, Wiesbaden-Dotzheim, Ludwig-Erhard-Straße, Montag, 24.06.2024, 14.15 Uhr

(mb)Am Montagmittag versprühte ein Unbekannter in einem Bus in Wiesbaden Pfefferspray und flüchtete.

Um 14.15 Uhr war die Buslinie 23 in der Ludwig-Erhard-Straße unterwegs, als drei Fahrgäste im vorderen Bereich Husten hörten, dann Kratzen im Hals verspürten und den Busfahrer baten anzuhalten. An der Haltestelle „Dr. H. Schmidt Kliniken“ flüchtete eine Gruppe von drei Personen aus dem hinteren Bereich in verschiedene Richtungen. Ermittlungen zufolge holte einer der Drei zuvor ein Pfefferspray aus dem Rucksack und sprühte es einem seiner Begleiter in Richtung Boden. Vier Fahrgäste wurden verletzt. Die Flüchtigen waren etwa 18 Jahre alt. Der Sprayer war etwa 1,70 m groß, sehr schlank, mit braunen Haaren zu einem Zopf gebunden. Er trug eine schwarze Weste und Hose. Der zweite Täter war 1,75 m groß, ebenfalls schlank, mit schwarzer Basecap, Oberteil und Hose. Der Dritte war 1,90 m groß, schlank, mit blauem T-Shirt und schwarzer Hose.

Zeugen können sich beim Haus des Jugendrechts in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-2610 melden.

4. Autoeinbrecher stehlen Arbeitsgeräte, Wiesbaden-Erbenheim, Wandersmannstraße, Samstag, 22.06.2024, 16 Uhr bis Montag, 24.06.2024, 7.30 Uhr

(mb)Von Samstagmittag bis Montagmorgen waren Autoeinbrecher in Wiesbaden unterwegs, die es auf Arbeitsgeräte abgesehen hatten.

Die Täter schlugen bei einem weißen VW Crafter in der Wandersmannstraße in Höhe der Hausnummer 65 eine Seitenscheibe ein, entriegelten das Fahrzeug und stahlen Arbeitsmaschinen im Wert von knapp 3.000 Euro. Sie entkamen unerkannt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro.

Das Einbruchskommissariat der Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345 – 0.

5. Gewerblicher Einbruch, Wiesbaden-Amöneburg, Unterer Zwerchweg, Freitag, 21.06.2024, 20.30 Uhr bis Montag, 24.06.2024, 4.30 Uhr

(mb)Zwischen Freitagabend und Montagmorgen wurde in Wiesbaden ein gewerbliches Gebäude von Einbrechern heimgesucht.

Die Täter gelangten auf unbekannte Weise in das Innere des Gebäudes und brachen den Kaffeeautomaten in der Cafeteria auf, um das darin befindliche Münzgeld in Höhe von knapp 20 Euro zu stehlen. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 500 Euro. Es liegen bisher keine Hinweise auf die Täter vor.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345 0 zu melden.

6. Flüchtiger Rollerfahrer festgenommen, Wiesbaden, Mz-Kostheim, Hochheimer Straße, Sonntag, 23.06.2024, 23.20 Uhr

(mb)Am Sonntag gegen 23.20 Uhr wurden Polizeibeamte des 2. Polizeireviers in Wiesbaden in der Hochheimer Straße auf einen Rollerfahrer aufmerksam, da an seinem Fahrzeug kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Als sie versuchten, ihn zu kontrollieren, flüchtete der Rollerfahrer über den Gehweg in Richtung Waldhofstraße. Kurz darauf wurde der Roller in der Waldhofstraße abgestellt und der Fahrer in der Hochheimer Straße inmitten einer Personengruppe gefunden. Der Roller wurde abgeschleppt und ob er gestohlen wurde, wird weiter ermittelt. Da der Fahrer betrunken war und der Verdacht bestand, dass er Drogen konsumiert hatte, wurde er zwecks Blutentnahme zum Polizeirevier gebracht. Er konnte keinen Führerschein vorweisen. Während der Anzeigenaufnahme meldete sich ein Fußgänger, der beinahe angefahren worden wäre, wenn er nicht ausgewichen wäre, als der Rollerfahrer über den Gehweg floh. Da sich nicht nur der Fahrer unkooperativ verhielt, wurde einem 39-jährigen Begleiter ein Platzverweis erteilt, dem er nicht nachkam. Er wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er die Polizeibeamten beleidigt hatte. Eine entsprechende Anzeige wurde erstattet.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 von 3858 auf 4275 Fälle an. Trotz einer Zunahme der erfassten Fälle konnte die Anzahl der gelösten Fälle von 810 auf 723 verringert werden. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 637 auf 569 Personen, wobei 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Insgesamt gab es 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

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