Zigarettenautomat gesprengt
Wiesbaden-Nordost: Widerstand bei Personenkontrolle

Wiesbaden (ost)
1. Widerstand während Personenkontrolle,
Wiesbaden, Rheingaustraße, Freitag, 30.01.2026, 15:53 Uhr (mm) Ein betrunkener 53-jähriger Wiesbadener widersetzte sich am Freitagmittag während einer Personenkontrolle. Gegen 15:50 Uhr wurde gemeldet, dass der betrunkene Randalierer in einem Biebricher Supermarkt die Anwesenden belästigte. Bei der anschließenden Kontrolle begann er, die Polizeibeamten zu beleidigen und zu bedrohen. Während der Festnahme spuckte, drohte und trat der Störer nach den Polizeibeamten, wodurch eine Polizeibeamtin leicht verletzt wurde. Sie konnte jedoch weiterhin ihren Dienst verrichten. Das Verhalten des 53-Jährigen führte dann zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Er wird sich vor Gericht für seine Taten verantworten müssen.
2. Zigarettenautomat explodiert,
Wiesbaden, Herrmann-Brill-Straße, Samstag, 31.01.2026, 02:06 Uhr (mm) Drei Unbekannte sprengten einen Zigarettenautomaten und stahlen Bargeld und Zigaretten. Am Samstag um 02:06 Uhr meldeten Anwohner ein lautes Knallgeräusch und drei unbekannte Täter, die sich am gerade explodierten Zigarettenautomaten bedienten. Sie nahmen die Geldkassette und eine unbekannte Menge an Zigaretten mit. Trotz intensiver Fahndung konnten die Täter unerkannt fliehen. Der Zigarettenautomat wurde erheblich beschädigt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Polizei unter 0611/345-0 zu melden.
3. Betrunken und unter Drogeneinfluss unterwegs,
Wiesbaden, Platter Straße und Moritzstraße, Samstag, 31.01.2026 04:22 Uhr /04:35 Uhr
(mm) Fast gleichzeitig stellten zwei aufmerksame Streifen der Wiesbadener Polizei am Samstag gegen 04:30 Uhr fest, dass zwei betrunkene bzw. unter Drogeneinfluss stehende Fahrzeugführer eine riskante Weiterfahrt unterbanden. In der Platter Straße wurde zunächst ein PKW festgestellt, der mit quietschenden Reifen schnell unterwegs war. Die Streife holte ihn ein und konnte ihn in einer Seitenstraße der Platter Straße kontrollieren. Aufgrund der Verdachtsmomente wurde beim 21-jährigen Fahrzeugführer aus Wiesbaden eine Blutentnahme angeordnet. In der Moritzstraße wurde ein auffälliger Fahrer eines Kleinkraftrades festgestellt, der keine Fahrerlaubnis besaß. Auch hier gab es Hinweise auf Drogenkonsum vor Fahrtantritt, sodass auch er zur Blutentnahme zur Polizeiwache gebracht wurde. Bei dem 29-jährigen Wiesbadener wurden zudem weitere Drogen gefunden und sichergestellt. Beide konnten die Polizeiwache anschließend ohne Führerschein und Autoschlüssel verlassen.
4. Überfall auf der Straße,
Wiesbaden, Nerostraße, Freitag, 31.01.2026, 07:00 Uhr bis 07:15 Uhr
(pk) Am Freitagmorgen kam es in der Nerostraße, zwischen der Saalgasse und der Jawlenskystraße, zu einem körperlichen Angriff. Während des Angriffs hielt einer der unbekannten Täter den 18-Jährigen in einem Schwitzkasten fest. Der zweite Täter entwendete den Geldbeutel des Opfers aus der Hosentasche, während der Jugendliche festgehalten wurde. Anschließend flüchteten beide Täter in Richtung Nerotal. Einer der Täter soll etwa 19 Jahre alt und etwa 175 cm groß gewesen sein, mit schlanker Statur. Er hatte kurze, schwarze Haare und trug eine schwarze Jacke. Der andere Täter soll ebenfalls 19 Jahre alt gewesen sein, etwa 180 cm groß und eine eher kräftige Statur gehabt haben. Er hatte kurze blonde Haare und trug eine helle Hose in Kombination mit einer Jeansjacke. Die Kriminalpolizei Wiesbaden bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 0611-345-0 zu melden.
5. Baustelle zerstört,
Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 162, Samstag, 31.01.2026, 23:34 Uhr
(eh) Ein Randalierer zerstörte am Samstagmorgen mutwillig eine Baustelle in der Erich-Ollenhauer-Straße in Wiesbaden. Um 23:34 Uhr meldete ein aufmerksamer Fußgänger einen aggressiven Mann, der in der Erich-Ollenhauer-Straße 162 eine Baustelle beschädigte. Die Polizeibeamten konnten den Randalierer vor Ort nicht mehr antreffen. Allerdings lag die komplette Baustellenabsperrung über der Fahrbahn verteilt, sämtliche Bauteile waren zerstört. Da auch Kabel lose auf der Straße lagen, musste die Erich-Ollenhauer-Straße mit Unterstützung der Stadtpolizei in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden gesperrt werden. Nachdem der informierte Notdienst die Baustelle wieder aufgebaut hatte und keine Gefahr mehr für den Personen- und Fahrzeugverkehr bestand, wurde die Sperrung um 04:32 Uhr wieder aufgehoben. Der Verursacher wurde als männlich, ca. 190 cm groß, kräftig und mit schwarzer Jacke und grauem Kapuzenpullover bekleidet beschrieben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611/345-0 bei der Polizei Wiesbaden zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der erfassten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) gab es 7.577 Unfälle, was 5,21% entspricht. Auf Autobahnen ereigneten sich 3.013 Unfälle, was 2,07% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








