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Wiesbaden: Polizeibeamtin bei Widerstand leicht verletzt

Am Donnerstagabend wurde eine Polizeibeamtin in Wiesbaden-Klarenthal bei einem Widerstand leicht verletzt. Der 56-jährige Aggressor griff die Beamten an und musste ins Polizeigewahrsam eingeliefert werden.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Eine Polizeibeamtin wurde bei einem Widerstand in Wiesbaden-Klarenthal leicht verletzt. Am Donnerstagabend kam es in einer Wohnung in Wiesbaden-Klarenthal zu einem Vorfall, bei dem eine Polizeibeamtin leichte Verletzungen erlitt. Um 20:30 Uhr wurden zwei Streifen des örtlichen Polizeireviers zu einem Mehrfamilienhaus in der Carl-von-Ossietzky-Straße gerufen, da es dort zu Streitigkeiten innerhalb der Familie kam. Nachdem alle Beteiligten kooperativ waren, musste eine der Streifen wegen eines anderen Einsatzes abgezogen werden. Als der 56-jährige Mann aus der Wohnung verwiesen wurde, widersetzte er sich den Anweisungen der Polizeibeamten. Er griff unerwartet in eine Schublade im Flur und zog eine Schere heraus. Bei der Festnahme trat der Mann gegen die Beamten und biss in Richtung der Polizeibeamtin. Diese erlitt leichte Verletzungen am Handgelenk und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der alkoholisierte Angreifer wurde in Gewahrsam genommen. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

2. Eine Verfolgungsjagd endete mit einem Unfall. Am Sonntag um Mitternacht flüchtete ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle und verursachte dabei einen Unfall. Ein roter Opel Astra sollte in der Klopstockstraße kontrolliert werden. Als der Fahrer dies bemerkte, fuhr er rückwärts und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Als eine weitere Polizeistreife von hinten näher kam, fuhr er mit aufheulendem Motor vorwärts zwischen den Beamten hindurch und flüchtete vom Ort der Kontrolle. Auf der Flucht verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug in der Nähe von „An der Kupferlache“ und stieß mit mehreren geparkten Anhängern zusammen. Der Fahrer setzte seine Flucht zu Fuß fort und wurde kurz gesehen. In dem verunfallten Auto wurde ein Reisepass gefunden, der den Fahrer anhand des Fotos identifizierte. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen, einschließlich des Einsatzes eines Polizeihubschraubers, konnte der 25-jährige Türke nicht mehr festgenommen werden.

3. Ein 18-jähriger wurde mit einer Schreckschusswaffe auf einem Spielplatz in Wiesbaden festgenommen. Am Donnerstagabend wurde die Polizei zu einem Spielplatz am Warmen Damm gerufen, nachdem ein Zeuge gemeldet hatte, dass dort jemand mit einer Schusswaffe hantierte und Schüsse in die Luft abfeuerte. Die Polizeistreifen trafen schnell am Tatort ein und führten eine Kontrolle durch. Dabei wurde eine Schreckschusswaffe mit Munition sichergestellt. Ein 18-jähriger Mann aus dem Rheingau wurde als Verdächtiger identifiziert und verbrachte aufgrund seiner Alkoholisierung die Nacht im Gewahrsam. Da er weder über die erforderliche waffenrechtliche Erlaubnis verfügte, noch berechtigt war, die Waffe in der Öffentlichkeit zu benutzen, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 auf Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 1.164, was 0,8% ausmacht. Die meisten Unfälle mit 117.817 Fällen (81,02%) sind übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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