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Wiesbaden: Rangelei endet blutig

Vor Bar zusammengeschlagen

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Rangelei unter Freunden endet blutig, Wiesbaden, Murnaustraße, Samstag, 05.09.2026, 01:00 Uhr (eh) In der Nacht von Freitag auf Samstag endete eine Rangelei unter Freunden in der Murnaustraße in Wiesbaden für einen der beiden Beteiligten blutig. Um 01:00 Uhr meldeten Passanten eine heftige Prügelei zwischen zwei Männern vor dem Schlachthof. Durch einen Faustschlag geriet einer der beiden ins Taumeln, stürzte zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf dem Bordstein auf. Dadurch zog er sich eine blutende Kopfplatzwunde zu und verlor das Bewusstsein. Der 39-jährige Schläger leistete sofort Erste Hilfe und wartete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte bei dem 37-jährigen Verletzten. Nach Angaben der beiden Männer seien sie befreundet und hätten nur einen “Spaßfight” gemacht. Der Sturz sei ein Unfall gewesen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Beschuldigte das Polizeirevier verlassen. Der Verletzte wurde im Krankenhaus stationär behandelt, schwerere Verletzungen konnten ausgeschlossen werden.

2. Vor Bar zusammengeschlagen,

Wiesbaden, Mauritiusstraße, Samstag, 05.09.2026, 02:27 Uhr (eh) Am frühen Samstagmorgen wurde ein 25-jähriger Wiesbadener vor einer Bar in der Mauritiusstraße zusammengeschlagen. Gäste der Bar alarmierten die Polizei, als sie beim Verlassen der Gaststätte eine leblose Person auf der Straße liegend vorfanden. Durch Zeugenaussagen konnte ermittelt werden, dass es bereits in der Bar zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem Verletzten und einem Unbekannten gekommen war. Auf der Straße war es dann zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Der zunächst unbekannte Täter schlug dem Verletzten mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Als dieser zu Boden ging, schlug der Mann weiter auf den bereits bewusstlosen Mann ein und flüchtete vom Tatort. Der Täter konnte inzwischen durch polizeiliche Ermittlungen identifiziert werden. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.

3. Exhibitionist,

Wiesbaden, Emser Straße/ Walramstraße, Samstag, 05.09.2026, 13:39 Uhr

(mm) Samstagmittag kam es zu exhibitionistischen Handlungen auf dem Gehweg vor einem Mehrfamilienhaus in der Emser Straße. Durch eine Zeugin wurde eine Person gemeldet, welche sexuelle Handlungen an sich vornahm. Der Tatverdächtige wird als männlich, europäisch oder osteuropäischer Phänotyp, bekleidet mit einem schwarzen Kapuzenpullover, grauer Hose, grauen Crocs und einem roten um die Hüfte gebundenem Pullover beschrieben. Der Tatverdächtige konnte sich in Richtung Dürerplatz unerkannt entfernen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.

4. Länderübergreifende Verfolgungsfahrt: drei Fahrzeuginsassen vorläufig festgenommen Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken, des Polizeipräsidiums Westhessen und des Polizeipräsidiums Südosthessen A3/A66/ Wiesbaden, Töpferstraße Sonntag, 06.09.2026, 04:10 Uhr

(mma) Ein Unfall, zwei beschädigte Fahrzeuge und drei festgenommene Fahrzeuginsassen: Nach einer kilometerlangen Fahrt haben Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen einen 32-Jährigen und seine zwei Mitfahrer in einem grauen Audi gestoppt und vorläufig festgenommen. Auf den Fahrzeuglenker kommen nun Ermittlungen wegen mehrerer Vorwürfe zu.

Den bisherigen Erkenntnissen der Beamten zufolge wurde der 32-jährige Fahrer am Sonntag, gegen 2.20 Uhr, durch bayrische Polizeibeamte in Miltenberg kontrolliert. Bei dieser Kontrolle stellten die eingesetzten Ordnungshüter fest, dass der Audi-Fahrer mutmaßlich unter Drogeneinfluss stand. Zudem war er wohl nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, unter anderem einer Blutentnahme, wurde dieser nach Hause entlassen.

Kurz darauf fiel den Beamten aus Bayern abermals ein grauer Audi mit WI-Kennzeichen auf der B 469 in Höhe Stockstadt aufgrund seiner Fahrweise auf. Als eine bayrische Streife den grauen Wagen mit stoppen wollte, entzog sich dieser durch überhöhte Geschwindigkeit. Danach setzte er seine Fahrt über die A 3 in Fahrtrichtung Köln fort. Die weitere Flucht führte schließlich über die A 3 und A 66 bis nach Wiesbaden-Bierstadt, wo der 32-Jährige letztlich nach einem Wendemanöver mit seinem Audi, gegen 4.15 Uhr, frontal mit einem nachfahrenden Streifenwagen zusammenstieß. Der Fahrer sowie seine beiden Begleiter, ein Mann und eine Frau, konnten durch die verfolgende Streife vor Ort vorläufig festgenommen werden.

Die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern aktuell an. Der 32-Jährige hat sich nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Verdachts des Illegalen Kraftfahrzeugrennens, des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich zu verantworten.

Die Polizei sucht Zeugen der jeweiligen Vorfälle und bittet unter den Rufnummern 06181 9010-0 (Polizeiautobahnstation Südosthessen) bzw. 06023 944-0 (PI Alzenau) um weitere Hinweise.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 6.914 Fälle, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Es gab 188 Tote, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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