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Wiesbaden-Rheingauviertel: Zivilcourage führt zu Körperverletzung

mehrere Schlägereien mit Verletzten

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Mutige Tat führt zu physischer Gewalt, Wiesbaden, Bahnhofsplatz, Samstag, 18.04.2026, 00:16 Uhr (eh) In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es am Bahnhofsvorplatz zu einem verbalen Konflikt, der dazu führte, dass ein einschreitender Passant einen Schlag ins Gesicht bekam. Um 00:16 Uhr informierten Passanten über Notruf die Polizei, dass es am Hauptbahnhof zu einer Körperverletzung gekommen sei. An der Bushaltestelle wurde ein verletzter Mann aus Neuss von den alarmierten Polizisten angetroffen. Er hatte zuvor beobachtet, wie ein Mann und eine Frau stritten. Als er den Angreifer ansprach, schlug dieser ihm unvermittelt ins Gesicht. Die Beamten konnten den betrunkenen Polen in der Nähe lokalisieren, als er gerade eine Glasflasche auf den Bahnhofsvorplatz warf. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung und seines weiterhin aggressiven Verhaltens musste der 30-jährige die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

2. Auseinandersetzung, drei gegen einen,

Wiesbaden, Wagemannstraße, Samstag, 18.04.2026, 01.32 Uhr (nn) In den frühen Morgenstunden kam es in der Wagemannstraße zu einem Zwischenfall, bei dem drei unbekannte männliche Täter es auf eine einzelne Person abgesehen hatten. Offensichtlich suchten die drei Männer nach Streit, denn sie stießen den Geschädigten, als er an ihnen vorbeigehen wollte. Dies führte zu einem verbalen Schlagabtausch, der in einer Schlägerei endete. Der Geschädigte wurde von einem der Täter ins Gesicht geschlagen und fiel zu Boden. Dann schlug der zweite Täter dem Geschädigten gegen den Oberkörper. Als der Geschädigte versuchte aufzustehen, wurde er von dem dritten Täter erneut zu Boden gestoßen. Nur einer der Täter konnte beschrieben werden, etwa 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schwarze Haare, arabisches Aussehen. Hinweise von Zeugen werden unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegengenommen.

3. Massenschlägerei mit fünf Verletzten, Wiesbaden, Wagemannstraße, Samstag, 18.04.2026, 02.18 Uhr (nn) Gegen 02.18 Uhr kam es in der Wagemannstraße zu einer Schlägerei zwischen etwa 20 Personen. Aufgrund der hohen Anzahl an Beteiligten und des starken Alkoholkonsums war es schwierig festzustellen, wer den Streit begonnen hatte und wer überhaupt gegen wen kämpfte. Das traurige Ergebnis waren Verletzungen bei fünf Personen, die größtenteils nur schlichten wollten. Zwei Personen wurden ins Gesicht geschlagen, zwei wurden durch Pfefferspray verletzt und eine Person brach sich die Fingernägel ab. Hinweise von Zeugen werden unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegengenommen.

4. Glaswurf nach Streit in der Kneipe,

Wiesbaden, Mitte, Moritzstraße, Samstag, 18.04.2026, 08:02 Uhr

(cp)Am Samstagmorgen gerieten zwei Frauen nach einer durchfeierten Nacht in einer Wiesbadener Kneipe in einen Konflikt. Schließlich warf eine der beiden der anderen ein Glas an den Kopf, wodurch diese leicht verletzt wurde.

Die beiden 24 und 31 Jahre alten Wiesbadenerinnen gerieten gegen 08:00 Uhr in einer Gaststätte in der Moritzstraße in Streit. Angeblich schüttete die 31-Jährige zunächst ein Glas Wasser über die 24-Jährige und warf dann das Glas auf sie. Anschließend flüchtete die bis dahin unbekannte Angreiferin, die jedoch später identifiziert werden konnte. Die jüngere Frau wurde am Kopf getroffen und leicht verletzt, konnte aber nach der Erstversorgung durch das Rettungsteam nach Hause gehen.

5. Aggressiver Ladendieb,

Wiesbaden, Rheingauviertel, Dotzheimer Straße, Samstag, 18.04.2026, 12:35 Uhr

(cp)Ein Ladendetektiv wurde Samstagmittag in Wiesbaden bei dem Versuch, einen erwischt Ladendieb aufzuhalten, leicht verletzt.

Der 29-jährige Mitarbeiter eines Supermarkts in der Dotzheimer Straße erwischte um 12:30 Uhr einen Ladendieb bei der Tat. Der Unbekannte hatte einige Getränke und Süßigkeiten gestohlen und versuchte, den Laden zu verlassen. Der Ladendetektiv stellte sich dem Dieb entgegen, woraufhin es zu einem Handgemenge zwischen den beiden kam, bei dem der 29-Jährige leicht verletzt wurde. Der Täter konnte daraufhin entkommen. Der Täter soll 180 cm groß sein, etwa 30 bis 35 Jahre alt und schlank sein. Er hatte kurze braune Haare, einen dunklen Dreitagebart und trug eine schwarze Sportjacke mit Kapuze, eine schwarze Jogginghose und Sportschuhe.

Hinweise nimmt die Wiesbadener Polizei unter 0611 3450 entgegen.

6. Beschädigung mehrerer Fahrzeuge,

Wiesbaden, Parkstraße, Freitag, 17.04.2026 bis Samstag, 18.04.2026 (js) Vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in der Parkstraße abgestellte Fahrzeuge von unbekannten Tätern beschädigt. An mindestens 15 Fahrzeugen richtete ein unbekannter Täter Schaden an. Die Autos wurden teilweise erheblich zerkratzt, wobei die genaue Schadenshöhe noch nicht beziffert werden kann, aber voraussichtlich mehrere tausend Euro beträgt. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der 0611/345-0 an die Polizei zu wenden.

7. Streit führt zu verschiedenen Straftaten,

Wiesbaden, Adolfstraße / Luisenplatz, Sonntag, 19.04.2026, 00:55 Uhr (js) Am frühen Sonntagmorgen wurde der Polizei ein Streit zwischen einem Paar in der Adolfstraße gemeldet. Dadurch konnten mehrere Straftaten aufgedeckt werden. Um 00:55 Uhr traf die Polizei in der Adolfstraße auf das Paar, eine 23-jährige aus dem Rheingau-Taunus-Kreis und einen 40-jährigen aus Wiesbaden. Nachdem der Streit geschlichtet wurde, wies ein Zeuge die Polizei darauf hin, dass die 23-jährige zuvor an einem geparkten Auto herumhantiert hatte. Die Überprüfung des Fahrzeugs ergab, dass es vollständig durchsucht worden war. Die Polizei konfrontierte die Frau mit den Vorwürfen. Die 23-jährige begann die Beamten zu beleidigen und trat nach ihnen. Sie wurde festgenommen und zur nächsten Polizeiwache gebracht. Bei der Durchsuchung der Frau wurden verschiedene Gegenstände gefunden, die mit einem Autoeinbruch im Parkhaus Luisenplatz zwei Stunden zuvor in Verbindung gebracht wurden. Außerdem trug die 23-jährige eine mutmaßlich gestohlene Jacke, da noch das Sicherheitsetikett daran befestigt war. Die Beamten wurden durch die Tritte nur leicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

8. Vier Verletzte nach Pfefferspray-Angriff,

Wiesbaden, Alfons-Paquet-Straße, Sonntag, 19.04.2026, 02:25 Uhr (js) Am Sonntagmorgen kam es im Außenbereich eines Gastronomiebetriebs zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung, die dann eskalierte, als ein unbekannter Täter Pfefferspray einsetzte. Nach Streitigkeiten zwischen mehreren Personen gegen 02:25 Uhr versuchten vier Männer schlichtend einzugreifen. Einer der Männer sprühte Pfefferspray in die Menschenmenge, die durch den Streit entstanden war, wodurch die vier Verletzten leicht verletzt wurden. Sie mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Der Auslöser der Streitigkeiten konnte nicht festgestellt werden. Der Täter wird als etwa 20 Jahre alt, schlank und südländisch beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine weiße Jacke, eine schwarze Hose und eine Gucci-Kappe. Hinweise nimmt die Polizei unter der 0611/345-0 entgegen.

9. Körperverletzung,

Wiesbaden, Schwalbacher Straße, Sonntag, 19.04.2026, 03:30 Uhr (js) Am Sonntagmorgen kam es vor einer Lokalität in der Schwalbacher Straße durch einen unbekannten Täter zu einer Körperverletzung. Ein 21-jähriger Wiesbadener geriet mit einer unbekannten Person in einen zunächst verbalen Streit, dessen Hintergründe nicht mehr bekannt waren. Im Verlauf des Streits schlug der Kontrahent dem Wiesbadener unvermittelt ins Gesicht und flüchtete dann in Richtung Rheinstraße. Der Geschädigte wurde dabei leicht verletzt. Der Schläger wurde als etwa 18 Jahre alt, 1,60 m bis 1,70 m groß, mit dunkelblonden kurzen Haaren beschrieben. Er trug eine beigefarbene Pufferjacke. Hinweise zu dem Täter nimmt die Polizei unter der 0611/345-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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