Nach starkem Regen wurden Kunststoffrohre in den Rhein gespült, stellten potentielle Gefahr für Schifffahrt dar.
Wiesbaden-Schierstein: Plastikrohre im Rhein

Wiesbaden (ost)
Am 02.06.2026 um 13:30 Uhr
Zwischen Rhein-km 503,0 und Rhein-km 504,0
In Wiesbaden Biebrich,
(LW) Nach heftigen Regenfällen wurden am Dienstagmittag mehrere große Kunststoffrohre vom Salzbach in den Rhein bei Wiesbaden Biebrich gespült.
Aufgrund des Starkregens am Mittag des 02.06.2026 im Stadtgebiet Wiesbaden stieg der Pegel des Salzbachs innerhalb kurzer Zeit stark an. Dadurch wurden insgesamt neun Kunststoffrohre vom Gelände des Hauptklärwerks Wiesbaden in den Salzbach gespült und in den Rhein getrieben. Die fünf Meter langen und 80 cm durchmessenden Kunststoffrohre trieben stromabwärts von der Salzbachmündung und stellten eine potenzielle Gefahr für die Schifffahrt dar. Eine Sperrung des Schiffsverkehrs war jedoch nicht notwendig. Mit einem Mehrzweckboot der Feuerwehr Wiesbaden konnten die Rohre zu einem Arbeitsboot des WSA (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt) gebracht werden, das die Rohre mit einem Arbeitskran an Bord nahm. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden war mit einem schweren Streifenboot im Einsatz.
Die geborgenen Rohre wurden auf das Gelände des WSA in Wiesbaden-Schierstein gebracht. Neben den neun Rohren wurden auch neun dazugehörige Verbindungsstücke in den Rhein gespült. Acht der neun Verbindungsstücke konnten während des Einsatzes geborgen werden. Das fehlende Verbindungsstück ist bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht aufgetaucht, stellt jedoch keine Gefahr für die Umwelt oder die Schifffahrt dar.
Quelle: Presseportal








