Ein Mann wurde in Wiesbaden bei einem Vorfall mit einem Messer verletzt. Die Täter sind auf der Flucht.
Wiesbaden-Schierstein: Verletzt bei Auseinandersetzung mit Messer

Wiesbaden (ost)
1. Verletzt bei Messerstreit, Wiesbaden-Schierstein, Hafenstraße, Dienstag, 14.04.2026, 22:10 Uhr
(kq)Ein Mann in Wiesbaden wurde am vergangenen Dienstag bei einem körperlichen Streit mit einem Messer verletzt.
Am Dienstag um 22:10 Uhr wurde ein 22-jähriger Wiesbadener in der Hafenstraße von zwei unbekannten Personen angesprochen. Während des Gesprächs eskalierte die Situation und es kam zu einem körperlichen Streit. Dabei bedrohten die beiden Täter den Wiesbadener mit einem Messer. Später hielten sie dem 22-Jährigen ein Messer an den Hals, wodurch er Rötungen im Halsbereich erlitt. Zudem wurde der Wiesbadener an den Händen leicht verletzt. Danach flüchtete das Duo in unbekannte Richtung.
Die beiden Täter werden als männlich, jeweils etwa 185 cm groß und bärtig beschrieben. Einer der Täter trug dunkle Kleidung und eine dunkle Nike-Weste, während der andere einen dunklen Kapuzenpullover trug.
Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise im Zuge der Ermittlungen.
Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
2. Graffiti gesprüht,
Wiesbaden-Mitte, Oranienstraße, Montag, 13.04.2026, 15:30 Uhr – Dienstag, 14.04.2026, 07:20 Uhr
(kq)In den letzten Tagen gab es in Wiesbaden Farbschmierereien.
Zwischen Montag und Dienstag beschmierten Unbekannte die Fassade eines Mehrfamilienhauses sowie die Fassade und die Sonnenschutzpaneele einer Schule in der Oranienstraße mit Graffiti. Danach flüchteten die Täter unerkannt. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
3. Einbruch in Kindertagesstätte,
Wiesbaden-Sonnenberg, König-Adolf-Straße, Mittwoch, 15.04.2026, 01:20 Uhr
(kq)In der vergangenen Nacht gab es in Wiesbaden einen Einbruch in eine Kindertagesstätte in der König-Adolf-Straße.
Die Unbekannten gelangten über ein Fenster auf dem Dach des Gebäudes in das Innere. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten und flüchteten in unbekannte Richtung. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde. Ein Zeuge beschrieb die drei Einbrecher als dunkel gekleidet.
Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise im Rahmen der Ermittlungen.
Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Trotz einer leichten Zunahme der aufgeklärten Fälle von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 598 relativ konstant. Davon waren 511 männlich und 87 weiblich, wobei 270 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








