Ein unbekannter Täter raubte einem Verletzten in Wiesbaden sein I-Phone 12 und die Geldbörse, bevor er entkam.
Wiesbaden-Sonnenberg: Handy und Geldbörse geraubt

Wiesbaden (ost)
1. Mobiltelefon und Geldbörse gestohlen,
Wiesbaden, Stadtmitte, Freitag, 14.06.2024, 3.30 Uhr
(mb)Früh am Freitagmorgen gegen 4 Uhr erschien ein Verletzter beim 1. Polizeirevier in Wiesbaden und berichtete über einen vorherigen Raubüberfall. Gemäß seinen Angaben wurde er von einem unbekannten Täter gegen 3.30 Uhr angesprochen und nach Bargeld gefragt. Als er dies verneinte, zog der Unbekannte ein Pfefferspray und sprühte es dem Opfer ins Gesicht. Danach soll der Angreifer das Handy, ein I-Phone 12, und die Geldbörse gestohlen haben, bevor er unerkannt flüchtete. Aufgrund der Alkoholisierung des Anzeigenden konnte der genaue Tatort, der sich angeblich in der Rheinstraße in der Nähe des Luisenplatzes befand, nicht bestimmt werden. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst erstversorgt.
Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, ihre Beobachtungen der Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0611) 345 – 0 zu melden.
2. Einbruch in Gewerbehalle,
Wiesbaden-Schierstein, Hüttenstraße, Mittwoch, 12.06.2024, 16 Uhr bis Donnerstag, 13.06.2024, 6.20 Uhr
(mb)In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde eine Gewerbehalle in Wiesbaden von Einbrechern heimgesucht.
Zwischen 16 Uhr und 6.20 Uhr näherten sich die Unbekannten dem Gebäude in der Hüttenstraße und versuchten, an einer Tür und einem Fenster im hinteren Bereich einzudringen. Über das Fenster betraten und verließen die Kriminellen das Gebäude. Es scheint, dass nichts gestohlen wurde. Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich um drei männliche, dunkel gekleidete Täter. Einer trug ein rotes Halstuch, ein anderer hatte eine Baseballkappe auf und der dritte trug eine Umhängetasche. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.
3. Autoteilediebe unterwegs,
Wiesbaden-Klarenthal, Otto-Wels-Straße, Mittwoch, 12.06.2024, 15 Uhr bis Donnerstag, 13.06.2024, 9.40 Uhr
(mb)Zwischen Mittwochmittag und Donnerstagmorgen waren Autoteilediebe im Wiesbadener Stadtteil Klarenthal aktiv. Ein grauer „BMW E92 Coupe“, der in der Otto-Wels-Straße am Einmündungsbereich zur Goerdelerstraße geparkt war, war betroffen. Während des Tatzeitraums näherten sich die Diebe dem Fahrzeug und entwendeten die Gläser der beiden Außenspiegel. Der Schaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt das 5. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345-2540 entgegen.
4. Falsche Handwerker machen Beute,
Wiesbaden-Sonnenberg, Tennelbachstraße, Mittwoch, 05.06.2024, 15 Uhr
(mb)Bereits am Mittwoch, 05.06.2024 waren zwei falsche Handwerker im Wiesbadener Stadtteil Sonnenberg aktiv und stahlen Schmuck.
Als eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Tennelbachstraße gegen 15 Uhr nach Hause kam, wurde sie im Hausflur von den Betrügern angesprochen. Diese gaben sich als Handwerker aus und baten aufgrund eines vermeintlichen Wasserschadens um Zutritt zur Wohnung. Während die Seniorin mit einem der Männer in die Küche ging und auf Anweisung des Täters den Schrank unter der Spüle leerte, durchsuchte der Komplize die Wohnung nach Wertgegenständen. Als der Betrüger 290 Euro für eine Reparatur von der Bewohnerin verlangte und diese zuerst Rücksprache mit ihrer Hausverwaltung halten wollte, verließ der Mann die Wohnung. Später stellte sie den Diebstahl von Schmuck im Wert von über 10.000 Euro fest. Beide Täter waren männlich, südländisch aussehend und trugen gelbe Warnwesten. Einer war zwischen 40 und 50 Jahre alt und hatte einen schwarzen Vollbart. Der andere hatte dunkle Haare, war gepflegt und kräftig.
Hinweise zu den Tätern nimmt die Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345- 0 entgegen.
5. Unerwarteter Angriff,
Wiesbaden-Biebrich, Römerweg, Donnerstag, 13.06.2024, 22.45 Uhr
(mb)Am Donnerstagabend kam es in Wiesbaden zu einem unerwarteten körperlichen Angriff, der zu einer Behandlung im Krankenhaus führte.
Der Vorfall ereignete sich gegen 22.45 Uhr im Römerweg. Der Angegriffene befand sich zu Hause, als es an seiner Tür klingelte. Über die Gegensprechanlage forderte ein Unbekannter den Bewohner auf, das Haus zu verlassen, da er angeblich gegen sein Auto gefahren sei. Als der besorgte Mann das Haus verließ, wurde er unvermittelt angegriffen. Der unbekannte Täter war 30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,80 m bis 1,85 m groß und kräftig. Er trug eine dunkle Baseballkappe und einen grauen Hoodie.
Personen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatorts gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier unter der Rufnummer (0611) 345-2540 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 498 männliche und 71 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 im Jahr 2021 auf 275 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbruchsdelikten in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 im Jahr 2021 auf 1785 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1969 im Jahr 2021 auf 2173 im Jahr 2022. Unter den Verdächtigen waren 1779 Männer und 190 Frauen im Jahr 2021, im Vergleich zu 1974 Männern und 199 Frauen im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 952 im Jahr 2021 auf 1077 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.358 | 2.871 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.533 | 1.785 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.969 | 2.173 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.779 | 1.974 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 190 | 199 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 952 | 1.077 |
Quelle: Bundeskriminalamt








