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Wiesbaden: Straßenraub

Ein Mann wurde in Wiesbaden von zwei Tätern überfallen und ausgeraubt. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Raub auf den Straßen von Wiesbaden, Samstag, 19.10.2024, 01:20 Uhr

Ein 51-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Rheinstraße von zwei Männern angegriffen und beraubt.

Um 01:20 Uhr sprachen die beiden unbekannten Täter den Geschädigten an und zogen ihn zu Boden. Danach stahlen sie ihm verschiedene Gegenstände – darunter auch eine dreistellige Summe Bargeld – und flüchteten. Die beiden Täter waren männlich und Anfang zwanzig. Der Geschädigte beschrieb sie als marokkanisch. Einer der Täter hatte schwarze Haare und einen dunklen Bart. Er trug eine grüne Bomberjacke und eine schwarze Jeans.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0611-3450 zu melden.

2. Mann mit einem Messer in der Helenenstraße unterwegs, Wiesbaden, Helenenstraße, Freitag, 18.10.2024, 21:00 Uhr

Ein 30-jähriger Mann wurde am Freitagabend festgenommen, nachdem er offen mit einem Messer in der Helenenstraße herumgelaufen war.

Gegen 21:15 Uhr meldeten mehrere Passanten einen Mann, der in der Helenenstraße stand und ein Messer in der Hand hielt. Er bedrohte niemanden damit. Sofort wurden mehrere Einsatzkräfte in die Helenenstraße geschickt, die den 30-jährigen Mann sahen und widerstandslos festnahmen. Der Mann schien unter Alkoholeinfluss zu stehen. Es bestand auch der Verdacht, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Das Messer wurde beschlagnahmt und ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Waffenverbotszone eingeleitet.

3. Zwei Einbrüche im Nordosten von Wiesbaden, Wiesbaden, Weinbergstraße und Schumannstraße, Freitag, 18.10.2024, 17.30 Uhr bis 22.10 Uhr

Am Freitagabend wurde in zwei Wohnungen im Nordosten von Wiesbaden eingebrochen. Zwischen 17.30 und 21.10 Uhr brachen Unbekannte ein Fenster im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Weinbergstraße auf. Nachdem sie die Räumlichkeiten durchsucht hatten, flüchteten sie ohne Beute. In der Schumannstraße nutzten die Einbrecher Terrassenstühle als Aufstiegshilfe und gelangten so auf einen Balkon einer Wohnung im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses. Dort brachen sie ein Fenster auf, drangen in die Wohnung ein und durchsuchten sie. Anschließend flüchteten sie mit Münzen und Schmuck in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (0611) 345-0.

4. „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“, Wiesbaden, Freitag, 18.10.2024, 17:00 Uhr – Samstag, 19.10.2024, 02:30 Uhr

Im Rahmen des Konzepts „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ führten Stadt- und Landespolizei in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut Kontrollen in Wiesbaden durch.

An verschiedenen Kontrollorten wurden insgesamt 35 Personen überprüft.

Bei einer Person wurde ein gestohlener E-Scooter gefunden.

Bei den Kontrollen in der Waffenverbotszone wurden insgesamt vier Verstöße festgestellt. Zweimal führten Personen ein Messer mit sich und zweimal Pfefferspray. Die Gegenstände wurden sichergestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Stadt und Polizei werden auch zukünftig weiterhin eng zusammenarbeiten und regelmäßig in der Innenstadt von Wiesbaden präsent und ansprechbar sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, wovon 23331 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 19820, wovon 17704 männlich waren und 2116 weiblich. 6321 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, von denen 22378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 19168, wovon 17079 männlich und 2089 weiblich waren. 6494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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