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Wiesbaden: Streit endet mit Messerstich

Mit Pfefferspray gesprüht und geflüchtet

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Ein Streit unter Bekannten endete am Freitagabend in der Kirchgasse in Wiesbaden mit einem Messerstich ins Bein. Um 18:30 Uhr gerieten drei Personen einer Gruppe in der Innenstadt in Streit, als ein 18-Jähriger einen waffenähnlichen Gegenstand aus seiner Hose zog und auf einen 16-Jährigen richtete. Ein weiterer 16-Jähriger aus der Gruppe verletzte dann den jungen Mann mit einem Messerstich ins Bein. Die beiden Täter konnten zunächst fliehen, wurden jedoch später in der Nacht festgenommen und strafrechtlich verfolgt.

2. Ein unbekannter Täter aus einer Personengruppe sprühte am frühen Sonntagmorgen in Wiesbaden ohne ersichtlichen Grund Pfefferspray auf eine andere Personengruppe. Vier junge Wiesbadener saßen friedlich in der Schützenhofstraße, als gegen 02:00 Uhr vier Personen an ihnen vorbeigingen. Plötzlich sprühte eine Person aus der Gruppe ohne Vorwarnung Pfefferspray auf die sitzende Gruppe. Dadurch wurden drei der vier Personen leicht verletzt. Die andere Gruppe flüchtete in Richtung Coulinstraße. Der Grund für das Sprühen ist unbekannt. Der Täter wird als männlich beschrieben.

3. Eine Zeugin beobachtete am frühen Sonntagmorgen, wie einer von zwei E-Scooter-Fahrern in Wiesbaden gegen einen geparkten PKW stieß und dann davonfuhr. Die 23- und 20-jährigen Fahrer fuhren gegen 01:30 Uhr auf der Bachmayerstraße in Richtung Walkmühlstraße. Der ältere Fahrer stieß in Höhe der Hausnummer 8 mit seinem E-Scooter gegen einen geparkten PKW. Trotz des entstandenen Sachschadens fuhr er weiter, wurde jedoch kurz darauf am Dürerplatz festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert über 1,6 Promille. Der E-Scooter-Fahrer hatte sich zudem bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Die Polizei nahm ihn fest und brachte ihn zur Blutentnahme zur nächsten Dienststelle.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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