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Wiesbaden: Trickdiebstähle in Wohnungen

Unbekannte Täterinnen und Täter verschafften sich unter Vorwänden Zutritt zu Wohnungen in Wiesbaden und entwendeten Bargeld und Schmuck.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Mehrere Diebstähle in Wohnungen, Wiesbaden, Montag, 03.08.2026, bis Donnerstag, 06.08.2026

(kq)In den letzten Tagen gelang es unbekannten Personen, unter verschiedenen Vorwänden in Wohnungen in Wiesbaden einzudringen und Bargeld sowie Schmuck zu stehlen.

Am Montag klingelten um 13:00 Uhr zwei unbekannte Frauen an der Tür einer 70-jährigen Frau in der Parkstraße in Wiesbaden-Nordost. Eine der Täterinnen gab vor, einen Zettel für eine Nachbarin schreiben zu wollen und behauptete, kein Deutsch zu sprechen. Während sie die ältere Frau im Wohnzimmer ablenkte, durchsuchte ihre Komplizin das Schlafzimmer und stahl Bargeld. Dann flüchteten beide Frauen. Eine der Täterinnen wurde als etwa 35 Jahre alt und ca. 1,60 Meter groß beschrieben. Sie hatte halblange dunkle Haare und trug einen dunkelblauen Rock sowie ein dunkelgrünes T-Shirt. Ihre Komplizin soll etwa 30 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß und schlank gewesen sein. Sie hatte lange dunkelbraune Haare und trug ein dunkles geblümtes Kleid.

Am Donnerstag um 11:30 Uhr gelangten zwei unbekannte Frauen unter einem Vorwand in die Wohnung einer 98-jährigen Frau in der Von-Leyden-Straße in Wiesbaden-Bierstadt. Während eine der Frauen die Seniorin in der Küche ablenkte, durchsuchte die zweite Frau das Schlafzimmer und stahl Schmuck. Eine der Frauen wurde als etwa 1,60 Meter groß beschrieben. Sie hatte mittelblonde, schulterlange Haare und trug ein weißes Oberteil sowie eine weiße Dreiviertelhose. Sie hatte ein Tattoo am Schlüsselbein.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Donnerstag um 14:15 Uhr in der Straße „Im Sampel“ in Mainz-Kostheim. Dort gab ein unbekannter Täter vor, es gebe einen Wasserschaden, um so in die Wohnung einer Bewohnerin zu gelangen. Während er die Bewohnerin in der Küche ablenkte, betrat ein weiterer Täter die Wohnung und durchsuchte mehrere Räume. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar. Einer der Täter wurde als etwa 40 Jahre alt, ca. 1,80 bis 1,85 Meter groß und kräftig beschrieben. Er hatte lichtes dunkles Haar und sprach Deutsch mit Akzent. Er trug ein weißes Hemd und eine kurze beige Hose.

Die Polizei warnt davor, unbekannte Personen in die Wohnung zu lassen. Auch bei angeblichen Schadensfällen, wie Wasserrohrbrüchen, sollte zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden, ob die Behauptung wahr ist. Gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein seriöser Handwerker wird Verständnis für Nachfragen haben.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise.

Personen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

2. 35-Jährige mit Messer bedroht,

Wiesbaden-Mitte, Moritzstraße, Donnerstag, 06.08.2026, 02:00 Uhr

(kq)In der Nacht auf Donnerstag kam es in der Moritzstraße zu einem Konflikt zwischen einem 55-jährigen Mann und einer 35-jährigen Frau.

Während eines zunächst verbalen Streits zog der Mann die Frau unerwartet aus einer Shisha-Bar und versuchte dann, sie mit einem Messer zu verletzen. Ein Zeuge griff ein, brachte den Mann zu Boden und verhinderte weitere Handlungen.

Die Polizei nahm den Mann vor Ort fest. Der 55-Jährige wird nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren zur Verantwortung gezogen.

3. Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitsmessungen in Wiesbaden – zahlreiche Verstöße festgestellt, Wiesbaden, Donnerstag, 06.08.2026, 18:00 Uhr bis Freitag, 07.08.2026, 02:00 Uhr

(kq)Die Polizeidirektion Wiesbaden führte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag umfangreiche Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Stadtgebiet von Wiesbaden durch.

Die Maßnahmen wurden vom Regionalen Verkehrsdienst Wiesbaden organisiert und zusammen mit Kräften der fünf Wiesbadener Polizeireviere durchgeführt. Zwischen 18:00 Uhr und 02:00 Uhr wurden insgesamt sieben Messstellen eingerichtet. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten auch andere Verkehrsverstöße und Straftaten fest.

Auf der Theodor-Heuss-Brücke wurde ein Fahrzeug aus Mainz mit einer Geschwindigkeit von 87 km/h gemessen. Der Fahrer erwartet ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Bei einer Kontrolle in der Klarenthaler Straße / Blumenthalstraße stellten die Beamten fest, dass ein Autofahrer zwei Kinder ungesichert auf der Rückbank beförderte. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl vorlag. Der Fahrer wurde festgenommen und zur weiteren polizeilichen Maßnahmen auf ein Polizeirevier gebracht.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich auf der Theodor-Heuss-Brücke. Ein Fahrer eines blauen VW Polo sollte kontrolliert werden, beschleunigte jedoch und entzog sich der Kontrolle. Dabei fuhr er teilweise in den Gegenverkehr und flüchtete in Richtung Rampenstraße. Das Fahrzeug wurde kurz darauf im Rahmen der Fahndung gefunden. Als eine Person zum Auto zurückkehrte und wegfuhr, wurde sie von der Polizei festgenommen.

Gegen den Fahrer wurden Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens unter Drogeneinfluss, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Die Polizei wird auch weiterhin Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen durchführen. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19527 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 13.43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6914 Fälle aus, was 4.75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1164 Fällen registriert, was 0.8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 117817 Fällen (81.02%). Innerorts ereigneten sich 14839 Unfälle (10.2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7577 Unfälle (5.21%) und auf Autobahnen 3013 Unfälle (2.07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3537 Schwerverletzte und 21704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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