Polizei sucht Zeugen nach schwerer Auseinandersetzung in Wiesbaden. Tatverdächtige in Untersuchungshaft, Opfer außer Lebensgefahr.
Wiesbaden: Zeugensuche nach versuchtem Tötungsdelikt

Wiesbaden (ost)
Suche nach Zeugen nach versuchtem Tötungsdelikt, Wiesbaden, Bismarckring, Montag, 11.03.2024, 18.45 Uhr
(mb)Nach einem physischen Konflikt, bei dem ein 24-jähriger Wiesbadener am Montag, den 11.03.2024, um 18.45 Uhr in Wiesbaden schwer verletzt wurde, bittet die Polizei um Zeugenaussagen.
Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse wurde die Tat von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden mittlerweile als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen zwei junge Männer aus Wiesbaden im Alter von 18 und 23 Jahren, wobei der Ältere mittlerweile in Untersuchungshaft genommen wurde. Der Verletzte schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.
Während des Vorfalls lief der Verletzte plötzlich in Höhe der Hermannstraße über den Bismarckring in Richtung der Mittelinsel. Laut den ersten Ermittlungen musste ein Fahrzeug, das auf dem Bismarckring in Richtung Sedanplatz fuhr, eine Notbremsung durchführen. Es handelt sich dabei um einen grau-blauen SUV – möglicherweise einen Audi Q4 E-tron (Vergleichsbild angehängt). Es wird vermutet, dass die Fahrerin oder der Fahrer dieses Fahrzeugs als potenzielle Zeugin oder Zeuge in Frage kommt.
Die betreffende Zeugin oder der betreffende Zeuge sowie andere Personen, die relevante Informationen zum Tathergang haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 / 345 – 0 in Verbindung zu setzen.
Kontakt:
Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Telefon: (0611) 345-1042 / 1041 / 1043
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 255 Fälle registriert, wovon 245 aufgeklärt wurden. Es gab 323 Verdächtige, davon 275 männliche und 48 weibliche Verdächtige. 137 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 243, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, davon 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








