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Wieseck: Schüsse auf Sportlounge in Gießen

Ein Unbekannter gab heute früh Schüsse auf ein Gebäude in Wieseck ab. Der Schütze entkam unbemerkt. Personen wurden nicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Heute Morgen feuerte ein Unbekannter Schüsse auf ein Gebäude in Wieseck ab. Der Täter entkam unbemerkt. Es gab keine Verletzten. Die Gründe sind unklar.

Um 4.20 Uhr informierte eine Zeugin die Polizei über den Notruf. Die Dame hörte mehrere Schüsse. Sofort fuhren mehrere Streifenwagen zum Tatort in der Gießener Straße. Sie stellten fest, dass ein Unbekannter mehrere Schüsse auf das Gebäude einer Sportlounge abgefeuert hatte. Die Geschosse durchschlugen mehrere Fensterscheiben. Die Fahndung nach dem Schützen verlief ergebnislos. Zum Zeitpunkt der Schüsse befanden sich keine Personen in der Lounge. Die Hintergründe und ein mögliches Motiv sind unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Gießen werden in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landeskriminalamt durchgeführt.

Die Ermittler fragen: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Sind Personen oder Fahrzeuge in der Gießener Straße aufgefallen? Wer kann Informationen zu den möglichen Hintergründen geben?

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555, in dringenden Fällen auch über den Notruf 110.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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