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Willingshausen: Körperliche Auseinandersetzung zwischen Autofahrerin und Radfahrern

Eine Autofahrerin wurde auf der Kreisstraße von Radfahrern attackiert. Die Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder am 13.04.2026:

Willingshausen

Vorfallzeit: Freitag, 10.04.2026, um 11:15 Uhr

Am Freitag, 10.04.2026, ereignete sich gegen 11:15 Uhr auf der Kreisstraße 107 zwischen Leimbach und Ransbach eine physische Auseinandersetzung zwischen einer Autofahrerin und zwei Radfahrern. Eine 19-jährige Autofahrerin aus dem Schwalm-Eder-Kreis wurde dabei leicht verletzt.

Nach bisherigen Informationen fuhren die 19-Jährige und ein männlicher Beifahrer auf der Kreisstraße 107 von Leimbach in Richtung Ransbach. Vor ihnen fuhren laut ihren Angaben zwei Radfahrer nebeneinander, wodurch ein Überholen zunächst unmöglich war. Um sich bemerkbar zu machen, gab sie ein Hupsignal. Daraufhin zeigte ihr einer der Radfahrer, der ältere der beiden Männer, den Mittelfinger.

Anschließend hielt die 19-jährige an. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen schlug der ältere Radfahrer der jungen Frau mit der flachen Hand ins Gesicht. Außerdem fuhr er mehrmals über ihren Fuß und verletzte sie mit dem Lenker im Fingerbereich.

Daraufhin flüchteten die beiden Radfahrer in Richtung Wasenberg.

Der verdächtige Radfahrer wird wie folgt beschrieben: etwa 60 Jahre alt, grauer Drei-Tage-Bart, schwarze Jacke mit hellen Streifen an den Seiten, schwarzes Mountainbike mit grünen Applikationen, Fahrradtasche auf dem Gepäckträger, trug keinen Helm.

Der zweite Radfahrer soll eine jüngere männliche Person gewesen sein.

Die Kriminalpolizei in Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen den beschriebenen Mann wird derzeit wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die beiden Radfahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05681-7740 zu melden.

Yvonne Winter, KHK`in – Pressesprecherin –

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hessen in Deutschland zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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