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Willingshausen: Mobile Jagdhütte und fünf Hochsitze beschädigt

Unbekannte Täter verursachten Sachschaden im Waldgebiet zwischen Wasenberg und Neustadt. Polizei sucht Zeugen für Zusammenhang der Taten.

Foto: Depositphotos

Willingshausen (ost)

Willingshausen-Wasenberg (Schwalm-Eder-Kreis)

In einem Wald- und Jagdgebiet zwischen Wasenberg und Neustadt ereigneten sich in den letzten Tagen mehrere Sachbeschädigungen. Unbekannte Täter beschädigten eine mobile Jagdhütte und fünf Hochsitze, wodurch ein hoher Sachschaden entstand. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen und sucht nach Zeugen.

Zuerst wurde eine mobile Jagdhütte beschädigt, die auf einem Anhänger stand und auf einem Waldweg zwischen Wasenberg und Neustadt geparkt war. Laut bisherigen Informationen fand die Tat zwischen Samstag, 18:00 Uhr und Montag, 20:00 Uhr statt. Die Täter schlugen unter anderem eine Fensterscheibe der Jagdhütte ein, beschädigten die Rücklichter des Anhängers und rissen einen Kotflügel ab. Es scheint, dass nichts aus der Hütte gestohlen wurde.

Später wurden im selben Waldgebiet weitere Sachbeschädigungen festgestellt. Am Mittwoch entdeckte der Jagdaufseher zunächst vier beschädigte Hochsitze und am Donnerstagmorgen einen fünften. Die genauen Tatzeiten sind derzeit unbekannt. Die Täter drangen gewaltsam in die fünf Hochsitze ein, schlugen ebenfalls Fensterscheiben ein und rissen Teile der Konstruktionen heraus. Es ist unklar, ob auch Gegenstände aus den Hochsitzen gestohlen wurden.

Aufgrund der Nähe und des ähnlichen Vorgehens geht die Polizei derzeit von einem Zusammenhang der Taten aus. Zeugen, die in den letzten Tagen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Waldgebiet zwischen Wasenberg und Neustadt gesehen haben oder Informationen zu den Vorfällen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06691-9430 an die Polizei in Schwalmstadt zu wenden.

Yvonne Winter, Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang, wobei im Jahr 2022 insgesamt 243 Fälle registriert wurden und im Jahr 2023 waren es 229 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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