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Wittgenborn: Motorradunfall mit Rettungshubschrauber-Einsatz

Ein Toyota überholte einen Fahrradfahrer, kollidierte mit Motorradfahrer. Zwei Verletzte, hoher Sachschaden. Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Brachttal (ost)

Ein vermutlich fehlgeschlagenes Überholmanöver führte am Sonntag auf der Landesstraße 3314 zwischen Spielberg und Wittgenborn zu einem weiteren schweren Motorradunfall, bei dem ebenfalls ein Hubschrauber eingesetzt werden musste.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 69-Jähriger mit seinem Toyota in Richtung Wittgenborn. Zur gleichen Zeit kamen ihm zwei Motorradfahrer im Alter von 37 und 50 Jahren entgegen. Der Autofahrer soll in einer Kurve versucht haben, einen vor ihm fahrenden Radfahrer zu überholen. Dadurch kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden 50-jährigen Motorradfahrer, der anscheinend nicht mehr ausweichen konnte. Der 37 Jahre alte Motorradfahrer versuchte ebenfalls, einen Zusammenstoß zu vermeiden, geriet jedoch von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Straßengraben.

Der 50-Jährige erlitt schwere Verletzungen am Bein und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 37-Jährige erlitt mehrere Schürfwunden.

An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt mehr als 20.000 Euro. Der Toyota und das Motorrad des Schwerverletzten mussten abgeschleppt werden.

Die Landesstraße war während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten zeitweise vollständig gesperrt. Die Polizeistation Gelnhausen bittet Zeugen des Unfallgeschehens, sich unter der Telefonnummer 06051 827-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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