Ein unbekannter Mann beschädigte die Scheibe eines Linienbusses in Langenselbold. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall. Schaden: 2.000 Euro.
Zerstörte Scheibe in Linienbus: Hilfe gesucht!

Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Fensterscheibe im Bus zerstört: Zeugen werden gesucht! – Langenselbold
(me) Ein bisher unbekannter Mann hat am Montagmorgen die Scheibe eines Linienbusses zerstört. Die örtliche Polizeistation hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und sucht nun nach Zeugen. Gegen 8.10 Uhr soll der Mann, der in Begleitung einer Frau mit einem Kinderwagen war, an der Bushaltestelle „Landwehrstraße“ in der Hanauer Landstraße ausgestiegen sein. Dabei hat er die Scheibe der vorderen Eingangstür beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Nummer 06183 91155-0 mit der Wache der Station in Langenselbold in Verbindung zu setzen.
2. Untersuchungen wegen exhibitionistischer Handlungen: Wer kann Informationen über den Unbekannten geben? – Gelnhausen
(fg) Er brach widerrechtlich eine Baustellenabsperrung in der Straße „Im Setzling“ (einstellige Hausnummern) auf und öffnete dann die Altpapiertonne eines Anwohners. Er nahm den Müll heraus und warf ihn auf ein geparktes Auto. Nachdem der Unbekannte von der Baustelle verwiesen wurde, beleidigte er den Besitzer rassistisch. Außerdem zog der Mann seine Hose herunter und zeigte sein Geschlechtsteil. Kurz darauf entfernte er sich unter mehrmaligem Zeigen des Mittelfingers. Der Vorfall ereignete sich am Montag, kurz vor 17.30 Uhr. Der Unbekannte war in der vergangenen Woche mehrmals offensichtlich betrunken und pöbelnd an der Baustelle vorbeigegangen. Er ist 1,75 bis 1,80 Meter groß, 38 bis 45 Jahre alt und hat dunkelblonde Haare. Er trug dunkle Hosen, eine schwarze Trainingsjacke und schwarze Schuhe mit weißer Sohle. Zeugen, die Informationen über den Unbekannten haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei zu melden.
3. Fokus auf Zweirädern: Polizistinnen und Polizisten kontrollierten auf dem Parkplatz „Am Hallenbad“ und ahndeten verschiedene Verstöße – Gelnhausen
(fg) Bei einer Kontrolle am Dienstag standen Zweiräder auf dem Parkplatz der Straße „Am Hallenbad“ im Mittelpunkt. Das „Zweiradkontrollteam“, bestehend aus zwei spezialisierten Beamten der Verkehrsinspektion, informierte am Vormittag die teilnehmenden Ordnungshüter zunächst in der Polizeistation in Gelnhausen über das Thema „Zweiräder“.
Anschließend, ab 12.30 Uhr, begannen die Kontrollen im Rahmen der beginnenden Motorradsaison auf dem Parkplatz. Dafür wurde unter anderem der Rollenprüfstand der Polizei zur Geschwindigkeitsmessung vor Ort aufgebaut. Am Ende des Tages wurden elf Motorräder, zehn E-Scooter, zwei E-Bikes, ein Roller sowie ein E-Roller und zwei Pedelecs kontrolliert. Die meisten festgestellten Mängel an den Zweirädern waren unzulässige Kennzeichenwinkel, fehlende Rückstrahler und abgenutzte Reifen.
Ein Jugendlicher war auf einem Roller mit grünem Versicherungskennzeichen (2025) unterwegs; bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen Fahrschüler handelte. Gegen den Fahrlehrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die Fahrstunde für den 16-Jährigen war somit beendet.
Am Ende der Kontrollmaßnahmen fiel den Beamten ein Mann auf einem E-Roller auf. Der 55-Jährige schien unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Ein freiwilliger Urintest bestätigte den Verdacht und ergab ein positives Ergebnis auf Kokain. Der E-Roller-Fahrer musste daher eine Blutprobe abgeben. Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie des Führens eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wurden eingeleitet.
Die Ordnungshüter ahndeten drei weitere Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und stellten sieben Mängelberichte aus. Bei einem Fahrzeug war die Hauptuntersuchung überfällig. Bei der Eröffnungskontrolle am Dienstag wurden auch präventive Gespräche zu Themen rund um die „Zweiradwelt“ geführt. Weitere Kontrollen mit Schwerpunkt auf „Zweiräder“ werden folgen.
Offenbach, 01.04.2026, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen 17106 waren, während die weiblichen Verdächtigen bei 2027 lagen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








