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Zierenberg: Gefährliches Wendemanöver auf A44

Streife stoppt Falschfahrer dank aufmerksamen Zeugen an Autobahnauffahrt Bad-Wilhelmshöhe, niemand verletzt. 33-jähriger Pizzalieferant hatte Autobahnabfahrt verpasst und riskante Kehrtwende gemacht, um Zeit zu sparen.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Schauenburg/ Kassel-Bad Wilhelmshöhe/ A44:

Am Abend des gestrigen Dienstags konnte ein Falschfahrer an der Anschlussstelle Bad-Wilhelmshöhe dank eines Zeugen gestoppt werden, ohne dass jemand zu Schaden kam. Gegen 20 Uhr ging die Meldung eines Verkehrsteilnehmers über den Notruf 110 bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen ein. Der Anrufer berichtete, dass er an der Anschlussstelle auf die A44 in Richtung Dortmund auffahren wollte, als ihm ein Seat und zwei weitere Fahrzeuge entgegenkamen, sodass alle drei eine Vollbremsung machen mussten, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Die sofortige Meldung des Zeugen mit dem Kennzeichen des Pkw führte schnell zum Erfolg, denn eine Streife des Polizeireviers Ost, die an einer Vermisstensuche in der Nähe beteiligt war, entdeckte den Wagen kurz danach auf der Konrad-Adenauer-Straße und konnte ihn stoppen. Es stellte sich heraus, dass der 33-jährige Fahrer auf der Autobahn vom Westkreuz in Richtung Zierenberg unterwegs war und die Ausfahrt Bad-Wilhelmshöhe verpasst hatte. Daraufhin bremste er stark ab, machte eine gefährliche Kehrtwende und fuhr ein Stück als Falschfahrer über die Autobahn, um schließlich entgegen der Fahrtrichtung durch die Auffahrt zu fahren. Der 33-Jährige aus dem Schwalm-Eder-Kreis, der als Pizzalieferant unterwegs war und es nach eigenen Angaben besonders eilig hatte, muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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