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Katastrophe auf Mega-Deponie: Mülllawine tötet mehrere Menschen nahe Jakarta

Tragisches Unglück in Indonesien: Auf einer der größten Müllhalden der Welt ist ein riesiger Abfallberg abgerutscht. Mehrere Menschen wurden von der Mülllawine verschüttet – Rettungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten.

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Foto: depositphotos

Mülllawine auf riesiger Deponie

Nahe der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist es auf einer der größten Müllhalden der Welt zu einem schweren Unglück gekommen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, nachdem ein riesiger Müllberg ins Rutschen geraten war.

Der Vorfall ereignete sich auf der Deponie Bantargebang, auf der täglich enorme Mengen Abfall abgeladen werden. Rettungskräfte bestätigten zudem, dass noch mehrere Menschen vermisst werden.

Fahrzeuge und Stände unter Müll begraben

Nach Angaben der Behörden hatte der Müllberg eine Höhe von etwa 50 Metern erreicht. Als Teile der Deponie abrutschten, wurden mehrere Fahrzeuge sowie kleine Imbissstände unter den Abfallmassen begraben.

Rettungsteams suchten stundenlang nach möglichen Überlebenden und versuchten, Verschüttete aus den Müllbergen zu bergen.

Viele Menschen arbeiten auf der Deponie

Auf der Deponie Bantargebang arbeiten täglich zahlreiche Menschen, die im Müll nach wiederverwertbaren oder verkaufbaren Gegenständen suchen. Für viele Familien ist diese Tätigkeit eine wichtige Einnahmequelle.

Durch den gewaltigen Müllberg und die ständigen Anlieferungen von Abfällen entstehen jedoch immer wieder gefährliche Situationen.

Ursache des Unglücks noch unklar

Warum der Müllberg ins Rutschen geriet, ist derzeit noch nicht bekannt. Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe des Unglücks zu klären.

Erst vor wenigen Wochen hatte ein ähnlicher Vorfall in Philippinen für Schlagzeilen gesorgt. Dort starben bei einer Mülllawine mehr als 30 Menschen.

TS
Quellen: deutschlandfunk.de