In Leipzig fährt ein Autofahrer in eine Menschenmenge, was tragischerweise zwei Todesopfer und rund 20 teils schwere Verletzungen zur Folge hat. Der mutmaßliche Täter, ein 33-jähriger Mann, wurde inzwischen festgenommen, während die Lage vor Ort weiterhin unübersichtlich bleibt.
Leipzig: Festnahme nach tödlichem Vorfall in Menschenansammlung – Zwei Tote

In der Innenstadt von Leipzig kam es zu einem tragischen Vorfall, als ein Autofahrer in eine Gruppe von Menschen raste. Dabei verloren zwei Personen ihr Leben, während rund 20 weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.
Nach Angaben von Burkhard Jung, dem Oberbürgermeister von Leipzig, sind die beiden Todesopfer zu beklagen. Die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, dass die Verletzten teils schwerwiegende Blessuren erlitten haben. Die Polizei hat den Verdächtigen gefasst und laut Jung besteht keine akute Gefährdung mehr. „Die Menschen sollten nach Hause gehen und sich keine Sorgen machen“, so Jung.
Details zum Vorfall
Der 33-jährige mutmaßliche Täter, ein Deutscher, wurde von der Polizei gestellt, nachdem er die Fahrt selbst beendet hatte. Berichten zufolge ist der Verdächtige bereits polizeibekannt.
Ort des Geschehens
Der Vorfall ereignete sich in der Grimmaischen Straße, einer belebten Einkaufsstraße, die den Augustusplatz mit dem Markt verbindet. In der Nähe befinden sich bedeutende Orte wie die Universität Leipzig und die Nikolaikirche, die eine zentrale Rolle in der Friedlichen Revolution spielte.
Augenzeugen berichteten von einem lauten Geräusch, als das Auto in die Menschenmenge raste. „Ich war gerade in einem Geschäft, als ich das Geräusch hörte. Hier ist einer durchgebrettert“, sagte ein Zeuge der „Leipziger Volkszeitung“. Zudem wurde ein „Massenanfall von Verletzten“ in den Kliniken gemeldet.
Bislang sind keine weiteren Informationen über den genauen Hergang oder die Hintergründe des Vorfalls bekannt. Auf sozialen Medien kursieren Videos, die zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei zeigen.
Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden stehen in engem Kontakt mit den betroffenen Familien.
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