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Mann in Australien bei mutmaßlichem Haiangriff getötet

Ein 38-jähriger Mann stirbt vor der Südwestküste Australiens bei einem mutmaßlichen Haiangriff. Rettungskräfte melden die Sichtung eines vier Meter langen Weißen Hais in der Nähe der Unglücksstelle.

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Mann in Australien bei mutmaßlichem Haiangriff getötet
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Ein 38-jähriger Mann kam vor der Südwestküste Australiens ums Leben. Rettungskräfte berichteten von der Sichtung eines vier Meter langen Weißen Hais in der Nähe des Vorfalls.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag (Ortszeit) in der Nähe der beliebten Rottnest Island, die sich vor der Millionenstadt Perth befindet. Laut Berichten mehrerer australischer Medien wurde der Mann an einem bei Tauchern und Fischern beliebten Riff mutmaßlich von einem Hai angegriffen.

„Er wurde schwer verletzt aus dem Wasser geborgen und erhielt sofort ärztliche Hilfe. Leider konnte der Mann nicht wiederbelebt werden“, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Die Häufigkeit von Haiangriffen hat in den letzten Jahren zugenommen. Offiziellen Statistiken zufolge gab es in Australien in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich etwa 20 Hai-Zwischenfälle pro Jahr, bei denen Verletzte zu beklagen waren. Im Durchschnitt wurden jährlich 2,8 Todesfälle registriert.

In der Region sind insbesondere drei Haiarten als gefährlich bekannt: Tigerhaie, Bullenhaie und Weiße Haie.

Die örtlichen Behörden haben nach dem Vorfall Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und warnen Schwimmer und Taucher, besonders vorsichtig zu sein. Die Sichtung des Weißen Hais in der Nähe des Riffs hat die Besorgnis unter den Anwohnern und Touristen erhöht.

Die Tragödie hat auch Diskussionen über die Sicherheit im Wasser und den Schutz von Schwimmern und Tauchern ausgelöst. Experten raten dazu, sich über die Gefahren in den Gewässern zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.


Quellen: gn-online, radio-bamberg, pz-news

Bildquelle: deposiphotos

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TS