Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

38-Jähriger hält Bevölkerung und Polizei in Barth im Atem

Ein 38-jähriger Somalier sorgte in Barth für Aufregung. Er beging Diebstahl, Exhibitionismus, Hausfriedensbruch und Urkundenunterdrückung, was zu seiner vorübergehenden Festnahme führte.

Foto: Depositphotos

Barth (ost)

Am 8. Oktober 2024 wurde die Polizei in Barth in mehreren Fällen mit einem 38-jährigen Somalier konfrontiert.

Um 8:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Supermarkt in der Chausseestraße in Barth gerufen. Der 38-Jährige soll Waren im Wert von knapp 5 Euro gestohlen haben. Da er bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt war, hatte er Hausverbot in diesem Geschäft. Eine 39-jährige Deutsche versperrte ihm den Weg mit einem Einkaufswagen, um die Flucht zu verhindern. Daraufhin entblößte er sich und führte Exhibitionistische Handlungen vor der Frau aus. Als die Polizei eintraf, war die Handlung bereits beendet.

Später, gegen 8:50 Uhr, beging der Verdächtige erneut eine Straftat. Dieses Mal brach er in eine Bäckerei in der Langen Straße in Barth ein, obwohl er Hausverbot hatte. Er weigerte sich, die Bäckerei zu verlassen, nahm Tischaufsteller in die Hand und versuchte, Kunden damit zu bewerfen. Andere Kunden konnten ihn stoppen. Er zerriss seine Ausweispapiere und ließ sie in der Bäckerei zurück, bevor er verschwand. Als die Polizei eintraf, war er bereits weg.

Um 9:45 Uhr vergaß eine 62-jährige Deutsche ihren Rucksack in einem Bekleidungsgeschäft in der Langen Straße in Barth. Als sie zurückkehrte, um ihn zu suchen, fand sie ihn nicht. Beim Verlassen des Geschäfts sah sie jedoch den Rucksack in den Händen des 38-Jährigen. Er hatte offenbar Waren im Wert von etwa 124 Euro mit ihrer Geldkarte gekauft. Nach einer Diskussion gab er den Rucksack und die Geldbörse zurück.

Der Verdächtige wurde von der Polizei festgenommen. Das Amtsgericht Stralsund ordnete seine vorübergehende Ingewahrsamnahme an.

Es wurden Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, Diebstahls, Exhibitionistischer Handlungen und Urkundenunterdrückung erstattet.

Quelle: Presseportal

nf24