Ein 40-jähriger befindet sich in U-Haft wegen Verdachts auf räuberischen Diebstahl in einer Tankstelle am Warnowufer. Er wurde festgenommen, nachdem er alkoholische Getränke gestohlen hatte.
40-Jähriger in U-Haft wegen räuberischem Diebstahl in Rostock

Rostock (ost)
Ein Mann im Alter von 40 Jahren sitzt in Untersuchungshaft, weil er des räuberischen Diebstahls verdächtigt wird. Der Diebstahl soll am späten Abend des 2. Februar in einer Tankstelle am Warnowufer stattgefunden haben.
Nach den bisherigen Untersuchungen betrat der obdachlose Mann gegen 23:30 Uhr die Tankstelle, obwohl er bereits mit einem Hausverbot belegt war. Eine Angestellte forderte ihn auf, das Geschäft zu verlassen. Statt dieser Aufforderung nachzukommen, soll er alkoholische Getränke gestohlen und versucht haben, den Verkaufsraum ohne Bezahlung zu verlassen.
Als die Angestellte und ein Zeuge versuchten, ihn festzuhalten, soll der Tatverdächtige sich gewaltsam losgerissen und die Flucht ergriffen haben. Die Polizei wurde sofort alarmiert und konnte den Mann kurz darauf in unmittelbarer Nähe finden. Die vermeintlich gestohlene Flasche hatte er noch bei sich.
Aufgrund der Tatsache, dass der Beschuldigte bereits wegen ähnlicher Vergehen bekannt war und wiederholt mit der Polizei in Konflikt geraten ist, ordnete die Staatsanwaltschaft Rostock seine vorläufige Festnahme an. Heute wurde der 40-Jährige dem Haftrichter am Amtsgericht Rostock vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Danach wurde der Mann in ein Gefängnis überstellt.
Die Ermittlungen dauern an. Die Unschuldsvermutung gilt.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die meisten Raubüberfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt








