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Aggressive Personen in Rostocker Ladengeschäften

Zwei Einsätze am Dienstagabend wegen aggressiver Personen in Rostocker Geschäften. Tatverdächtige konnten gestellt werden.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Dienstagabend, dem 23. September 2026, ereigneten sich in Rostock zwei Vorfälle mit aggressiven Personen in Geschäften. In beiden Fällen wurden die Verdächtigen von Polizeibeamten festgenommen.

Um 19:15 Uhr wurden mehrere Polizeiautos zu einem Supermarkt im Stephan-Jantzen-Ring im Stadtteil Schmarl in Rostock gerufen. Berichten zufolge betrat ein 33-jähriger deutscher Mann trotz eines bestehenden Hausverbots das Geschäft.

Als die Mitarbeiter den Mann zur Rede stellten und ihn aus dem Laden begleiteten, reagierte er aggressiv und zog ein Messer. Er soll auch die Mitarbeiter bedroht haben. Daraufhin verriegelten die Mitarbeiter die Eingangstür des Ladens. Der Verdächtige soll mehrmals gegen die Tür getreten haben, wodurch sie beschädigt wurde. Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 500 Euro geschätzt.

Der 33-jährige Mann verließ daraufhin den Ort des Geschehens. Im Zuge der Nahbereichsfahndung konnten die Polizeibeamten den Mann kurze Zeit später finden. Zu diesem Zeitpunkt führte er kein Messer mehr bei sich. Auch eine Suche in der näheren Umgebung führte zunächst nicht zum Auffinden eines solchen.

Bei dem 33-jährigen Mann wurde ein Atemalkoholwert von 2,43 Promille festgestellt. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe entnommen. Während des folgenden polizeilichen Transports zeigte sich der Mann weiterhin äußerst aggressiv. Er soll die Beamten beleidigt, bedroht und nach ihnen gespuckt haben. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann daraufhin in Gewahrsam genommen.

Schon um 12:15 Uhr kam es zu einem ähnlichen Vorfall in einem Geschäft in der Kröpeliner Straße. Berichten zufolge soll ein 30-jähriger deutscher Mann dort Kleidung gestohlen haben. Als die Mitarbeiter, die den Mann bereits kannten, ihn zur Rede stellten, versuchte er zu fliehen.

Dabei soll der Verdächtige mehrere Mitarbeiter und unbeteiligte Personen geschubst und mehrere Kleiderständer umgeworfen haben. Letztendlich konnte der 30-Jährige von Polizeibeamten festgenommen werden.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei Rostock die Ermittlungen übernommen. Gegen den 33-Jährigen wird unter anderem wegen Bedrohung, Sachbeschädigung und Widerstand ermittelt. Gegen den 30-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls und anderer möglicher Straftaten eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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