Ein betrunkener Mann verweigert die Mitfahrt im Bus, greift die Fahrer an und widersetzt sich der Polizei, ohne jemanden zu verletzen.
Aggressiver Mann behindert Busfahrer in Neustrelitz

Neustrelitz (ost)
Am Freitagnachmittag (19.04.) versuchte ein offensichtlich betrunkener Mann in Neustrelitz den Bus zu nehmen. Eine 45-jährige Busfahrerin verweigerte ihm jedoch die Mitfahrt aufgrund seines Zustands. Das gefiel dem Mann überhaupt nicht. Er hinderte den Bus daran, vom Bahnhofsvorplatz abzufahren.
Zwei Kollegen der Busfahrerin (48 und 56) eilten ihr zu Hilfe und zogen den Mann vom Bus weg. Er wehrte sich mit einer Gehhilfe und schlug damit nach den Fahrern. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Als die Beamten des Reviers Neustrelitz am Rudi-Arndt-Platz eintrafen, leistete der 22-Jährige heftigen Widerstand, sowohl körperlich als auch verbal, gegen alle polizeilichen Maßnahmen. Er beschimpfte die Einsatzkräfte unter anderem als „Schlampen“, „Arschlöcher“ und „Nazis“ und bedrohte sie mit dem Tod. Die Tritte gegen die Beamten führten zu keinen schwerwiegenden Verletzungen, sodass sie weiterhin dienstfähig waren.
Dem Störer wurden Handschellen angelegt und er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten zum Revier gebracht. Dort konnte er in einer Zelle ausnüchtern.
Die Opfer bzw. Zeugen sind deutsche Staatsbürger, der Beschuldigte ist Marokkaner. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Beleidigung, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung im Straßenverkehr sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
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Claudia Berndt
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








